Vom erfolgreichen Seitenwechsel

Wenn Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft oder Kultur in den Stiftungssektor wechseln wollen, gestaltet sich dies nicht immer einfach. Es fehlt ein Orientierungsangebot. Der Bundesverband hat jetzt ein passendes Format entwickelt.

28. August 2017 | Oldenburgs MontagsImpuls

Liebe Stiftungsfreunde,

es passiert gar nicht selten, dass mich auch hochrangige Manager/innen und Politiker/innen ansprechen, weil sie eine Rolle oder Aufgabe im Stiftungssektor suchen. Was sollten sie auch sonst tun, wenn sie über gesellschaftliches Engagement oder sogar ihren nächsten beruflichen Schritt nachdenken? Die Stellenanzeigen lesen? Zur Freiwilligen- oder Bundesagentur für Arbeit gehen?

Der "Seitenwechsel" ist nicht leicht. Der Stiftungssektor ist vielfach noch kein transparenter und leicht zugänglicher Jobmarkt. Das können wir gemeinsam besser gestalten.

Mein Eindruck ist, dass in unserer Landschaft etwas fehlt: Ein Orientierungsangebot für Menschen, die beruflich schon viel erreicht haben und jetzt mit einem ähnlichen Wirkungshebel für die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen arbeiten wollen. Genau solche "Schwergewichte" mit Erfahrung aus anderen Bereichen brauchen wir, aber: Als Engagierte, als Führungskräfte, als Mitdenkerinnen und Mitdenker. Vielleicht aber auch als (Zu-)Stifterinnen und Zustifter.

Gemeinsam mit der Helga Breuninger Stiftung, Egon Zehnder International, Talents4Good sowie mit Beiträgen von Ashoka und den Baden-Badener Unternehmer-Gesprächen lädt der Bundesverband Deutscher Stiftungen im vertraulichen Rahmen zu einem Treffen im malerischen Paretz ein. Vielleicht ist das genau das richtige, für eine Person aus Ihrem Umfeld.

Mehr Informationen zum Paretzer Treffen finden Sie hier.

Starten Sie gut in die Woche

Ihr

Felix Oldenburg

Weitere Informationen:

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