"Menschen zusammenzubringen - das sehe ich als Aufgabe der Stiftungen"

Jutta Allmendinger
Impuls
Bild: WZB/David Ausserhofer

Zusammenhalt war schon vor Corona das große Thema der Soziologin Jutta Allmendinger. Warum sie der Umgang der Deutschen mit der Pandemie dennoch überrascht hat, weshalb sie findet, dass die Politik das Innovationspotenzial der Stiftungen verschenkt, und welche neue Rolle sie auf diese zukommen sieht, erzählt sie im Interview.

Stiftungswelt: Frau Professorin Allmendinger, aus rein professioneller Perspektive dürfte es für Sie als Soziologin durchaus spannend sein, eine Pandemie mitzuerleben und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zu beobachten. Was war in dieser Hinsicht Ihr überraschendstes Erlebnis im Kontext der Corona-Krise?
Prof. Dr. Jutta Allmendinger:
 Offen gesagt: Auf ein Reallabor – und das auch noch ohne Kontrollgruppe – hätte ich gern verzichtet. Doch klar ist: Aus soziologischer Sicht war und ist die Corona-Zeit höchst interessant. Sie ist auch aufreibend, sie ist voller Herausforderungen für die Gesellschaft, für die Wissenschaft, für jede und jeden von uns. Überrascht hat mich, wie sehr sich die allermeisten Menschen zusammenreißen. Wie sie täglich um ihre Contenance kämpfen und versuchen, sich irgendwie zum Wohle der Gesellschaft zu verhalten. Oft denke ich dann: „Wow. Das hat Anerkennung verdient.“

Warum hat Sie dieses Verhalten der Menschen überrascht?
Weil sie in sehr unterschiedlichem Maß von der Pandemie und ihren Auswirkungen betroffen sind: die Alten anders als die Jungen, Menschen mit Kindern anders als jene ohne Kinder, Kranke anders als Gesunde. Dass die weit überwiegende Mehrheit der Menschen bei aller unterschiedlichen Betroffenheit dennoch ein ähnliches Verhalten zeigt, das finde ich schon erstaunlich. Denn die Krise hat ja, anders als viele diagnostiziert haben, die Leute nicht gleichgemacht, im Gegenteil. Sie hat sie von Anfang an ungleich getroffen. Und sie hat für die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen ganz unterschiedliche Folgen.

Wie oft in Krisenzeiten, in denen eine Spaltung der Gesellschaft droht, wird derzeit gern ihr Zusammenhalt beschworen. Sie haben dem Thema im vergangenen Jahr ein eigenes Buch gewidmet: „Die Vertrauensfrage. Für eine neue Politik des Zusammenhalts“. Dabei hat dieser Begriff meinem Empfinden nach etwas Vages, schwer Greifbares. 
Das finde ich überhaupt nicht. Für mich hat Zusammenhalt etwas sehr Greifbares. Man kann ihn sehen, man kann ihn erfahren, man kann ihn sogar gut messen. Für mich hat Zusammenhalt ganz viel mit Vertrauen zu tun. Vertrauen wiederum setzt so etwas wie eine minimale Kenntnis von anderen, uns fremden Menschen voraus. Eine gängige Definition des Begriffs aus der Anfangszeit der Sozialwissenschaften besagt: Vertrauen beruht darauf, belastbare Hypothesen über das Verhalten anderer aufstellen können. Diese Definition fand ich immer sehr eindrücklich. Ein Beispiel: Wenn man eine Straße entlanggeht, kann man sehen, wie die Leute laufen, wie sie schauen, wie sie Kontakt aufnehmen oder eben nicht, und daraus seine Schlüsse ziehen. Im Umkehrschluss bedeutet das: Um Erfahrungswissen über seine Mitmenschen zu sammeln, muss man rausgehen. Wenn man die ganze Zeit zu Hause sitzt und dort auch arbeitet, wie es die meisten von uns derzeit tun, hat man gar nicht die Möglichkeit, Erfahrungswissen über die anderen zu sammeln.

Sie haben vorhin gesagt, dass sich Zusammenhalt messen lasse. Wie das?
Indem man die Menschen fragt, was sie über andere denken, und diese Ansichten mit dem abgleicht, was die anderen tatsächlich tun. So haben wir es im Rahmen unserer sogenannten Vermächtnisstudie gemacht, die die Grundlage für das Buch „Die Vertrauensfrage“ ist. Je größer die Diskrepanz zwischen der Prognose des Verhaltens anderer und deren tatsächlichem Verhalten, desto geringer das gegenseitige Vertrauen, desto schwächer der gesellschaftliche Zusammenhalt.

Was haben Sie über den Zusammenhalt der Deutschen herausgefunden?
Dass es insgesamt gar nicht so schlecht um ihn bestellt ist. Bei vielen Themen konnten wir diesen angeblichen Vertrauensriss, von dem so oft die Rede ist, nicht feststellen. In anderen Bereichen hingegen kommen die Menschen schon zu deutlichen Fehleinschätzungen. Da sagen sie über ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger etwas ganz anderes, als diese über sich selbst sagen. Das betrifft vor allem die Themen Familie, Arbeit, Gesundheit und Digitalisierung. Und: Das Gefühl des Gemeinsamen, das „Wir“-Gefühl, beschränkt sich zu sehr auf die eigene Familie, auf Freunde und nahe Bekannte. Es ist weniger assoziiert mit Europa, mit Deutschland oder mit größeren gesellschaftlichen Zusammenhängen. Als Kitt für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft reicht dieses „kleine Wir“, wie wir es genannt haben, aber nicht aus.

Gilt diese Diagnose für alle gesellschaftlichen Gruppen gleichermaßen?
Nein. Gebildete Menschen, die viel gereist sind, sich in den öffentlichen Raum wagen, schaffen es viel eher, Brücken zu bauen zwischen ihren verschiedenen „kleinen Wirs“. Das gilt übrigens auch für Menschen, die sich gesellschaftlich engagieren. Bei ihnen ist der persönliche Radius größer und damit auch das zwischenmenschliche Vertrauen stärker ausgeprägt.

Also ist die Vertrauensfrage auch eine Bildungsfrage?
Auf jeden Fall. Ein Ergebnis unserer Studie, deren Daten aus den Jahren 2018/2019 stammen, finde ich geradezu erschreckend: Es sind vor allem Personen mit niedriger Bildung, die anderen misstrauen. Ein Teufelskreis: Weil sie sich von der Gesellschaft abgelehnt fühlen, ziehen sich diese Menschen in ihr privates Umfeld zurück und sind dadurch noch schlechter erreichbar – für die Politik wie auch für die Zivilgesellschaft.

Nun liegt das öffentliche Leben seit über einem Jahr fast brach. Wenn man Ihrer These folgt, dass es des öffentlichen Raumes bedarf, um ein Gemeinschaftsgefühl über den eigenen Freundeskreis hinaus zu entwickeln, dürfte die derzeitige Situation toxisch sein für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Erleben wir gerade eine Blütezeit des „kleinen Wir“, eine Art zweites Biedermeier?
Natürlich führt die Rückverlegung der Erwerbsarbeit in den privaten Raum, wie wir sie mit dem Homeoffice derzeit erleben, dazu, dass man sich zurückzieht in die eigene Wohnung. In dieser Wohnung wird gearbeitet, haben die Kinder zu lernen, isst man, liebt sich, macht einfach alles. Man kann das Biedermeier nennen oder auch Re-Feudalisierung der Bildung, Re-Traditionalisierung der Geschlechterrollen. Und nein, Biedermeier im Jahr 2021 ist nicht der Weg in die Zukunft. Es bietet einer diversen und globalen Gesellschaft wie der unseren nicht das Gerüst, das wir brauchen, um die nächsten Krisen, die noch größer sein könnten als die Corona-Krise, zu bestehen. Dafür braucht es tatsächlich ein „großes Wir“, dafür braucht es die Verständigung über unterschiedliche soziale Kreise hinweg.

„Stiftungen agieren heute viel abgestimmter, quasi konzertant, als früher.“
Jutta Allmendinger
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Welche Krisen meinen Sie?
Zuallererst die Klimakrise, deren Lösung nicht zuletzt einen tiefgreifenden Umbau unserer Wirtschaft erfordert. Aber auch die sich abzeichnende gesellschaftliche Krise, das Auseinanderbrechen sozialer Gruppen in Corona-Verlierer auf der einen und Corona-Gewinner auf der anderen Seite. Und dann natürlich die Herausforderungen auf der internationalen Ebene, denken Sie etwa an die neue Geopolitik Chinas. Da stehen wir vor gewaltigen Aufgaben. Und wir werden diese Krisen nicht meistern können, wenn wir uns ins Private zurückziehen und uns von allem, was wir nicht kennen, abschotten.

Andererseits war die Politik der vergangenen Monate nicht gerade dazu angetan, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in ein übergeordnetes gesellschaftliches Ganzes zu stärken – man denke etwa an die Maskenaffäre oder das monatelange Impfdebakel. Kommt der Zivilgesellschaft und insbesondere Stiftungen in einer Zeit, in der die Politik in einer Vertrauenskrise steckt, neue Bedeutung zu?
Stiftungen hatten schon immer eine ganz große Bedeutung. Natürlich können sie die Politik nicht ersetzen. Stiftungen sind dazu da, zu helfen, wenn es brennt. Und sie können mit ihren Programmen und Projekten exemplarisch Wege aufzeigen, in welche Richtung sich eine Gesellschaft mit ihren jeweiligen Ressourcen entwickeln kann und sollte. Die Frage ist nur, warum sich diese Bedeutung nicht in einer breiteren Umsetzung wegweisender Stiftungsprojekte in der Fläche zeigt. Aus Amerika, wo ich eine Zeit lang studiert und gearbeitet habe, kenne ich das ganz anders.

Inwiefern?
In den USA versucht die Politik, von den Modellprogrammen, die von Stiftungen entwickelt und erprobt wurden, zu lernen. Voraussetzung ist natürlich, dass diese Programme evaluiert wurden. Nur wenn die Wirkung eines Stiftungsprogramms gemessen wird, weiß man ja, ob eine Veränderung ursächlich auf dieses Programm zurückzuführen ist. Sobald es aber eine solche Evaluation erfolgreich durchlaufen hat, wird es von der Politik aufgegriffen und großflächig umgesetzt. In Deutschland hingegen sind wir davon noch weit entfernt.

Woran liegt das?
Ein Grund ist sicherlich, dass es bei uns sehr viel mehr Ressentiments gegenüber Feldversuchen gibt, aus denen sich Kausalschlüsse ziehen lassen, als in den USA. Ein Beispiel: Um herauszufinden, welche Auswirkungen die Schulausstattung auf den Bildungserfolg hat, wurden die Schülerinnen und Schüler einer US-amerikanischen Schule in zwei Gruppen geteilt: Die eine Gruppe bekam zusätzliche Lernmittel, der anderen wurden sie vorenthalten. Ich wollte etwas Ähnliches einmal im Rahmen eines Schülerprojekts der Komischen Oper Berlin machen. Doch dagegen gab es massive Vorbehalte.

Solche kulturellen Unterschiede sind das eine. Andererseits müsste es doch gerade in Krisenzeiten wie diesen auch in Deutschland möglich sein, die Politik dazu zu bewegen, innovative Stiftungsprojekte wahrzunehmen und großflächig umzusetzen. 
Das sehe ich genauso. Natürlich haben Stiftungen begrenzte Mittel und spezifische Aufträge. Doch wenn sie ihre Programme evaluieren, wenn sie in ihrem Vorgehen transparent sind und zeigen, wie sie bestimmte Ziele erreicht haben, dann sollte die öffentliche Hand das nicht einfach nur dankend –und letztlich schulterzuckend – zur Kenntnis nehmen. Genau das aber passiert leider immer noch viel zu oft. Und ich denke, dass der Bundesverband Deutscher Stiftungen eine wichtige Rolle dabei spielen könnte, dass sich das ändert.

Wie meinen Sie das?
Ich finde, er könnte als Verband, als Interessensorganisation aller Stiftungen, eine klarere Sprache sprechen und an die Politik deutlich adressieren, welche Stiftungsprojekte gut funktioniert haben. Er könnte die Politik stärker fordern, und zwar mit Ergebnissen, die die vielen Stiftungen in Deutschland vorgelegt haben. Und so darauf hinwirken, dass sie übernommen und in der Fläche umgesetzt werden.

Wie soll das konkret aussehen?
Zum Beispiel in Form eines gemeinsames Papiers, in dem ganz konkret aufgezeigt wird, was Stiftungen leisten können und welche Rahmenbedingungen sie dafür vonseiten der Politik benötigen. Natürlich sollten die Stiftungen auch andere Wege suchen, um mehr Schlagkraft zu entwickeln und ihre Projekte stärker in die Fläche zu tragen. Und da passiert ja auch so einiges.

Inwiefern?
Meiner Beobachtung nach wissen Stiftungen heute sehr viel mehr voneinander und agieren viel abgestimmter, konzertant quasi, als früher. Sie treten auch viel weniger gegeneinander auf, als das früher der Fall war, schließen sich vielmehr oft in gemeinsamen Projekten zusammen. Interessant finde ich auch, dass sie heutzutage weniger politisiert sind, weniger an spezifisch politischen Interessen ausgerichtet sind als früher. Die Bandbreite unterschiedlicher Stiftungen ist meiner Wahrnehmung nach größer geworden, sie sind nicht mehr so ideologisch normativ aufgestellt wie noch vor 30 Jahren.

Laut einer Online-Umfrage des Bundesverbandes unter Stiftungen vom Herbst 2020 konnten Stiftungen zumindest der ersten Pandemiewelle vergleichsweise gut standhalten. Was meinen Sie, wie sich die Corona-Zeit längerfristig auf den Stiftungssektor auswirken wird?
Sicherlich wird sich die Stiftungslandschaft verändern. So wie es in den verschiedenen Wirtschaftsbranchen Gewinner und Verlierer der Corona-Krise gibt, so wird es auch unter den Stiftungen Gewinner und Verlierer geben. Manche werden sich halten können, andere nicht. Abgesehen davon gibt es nicht wenige Menschen, die von der Pandemie finanziell profitiert und unglaubliche Gewinne gemacht haben. Darunter befinden sich sicherlich auch potenzielle Stifterinnen und Stifter. Zumindest hoffe ich, dass einige von denen, die durch die Corona-Krise reich geworden sind, Stiftungen gründen werden.

Diese neuen Stiftungen werden voraussichtlich auf eine tiefgreifend andere zivilgesellschaftliche Landschaft stoßen, als wir sie bislang kannten. Denn viele ihrer Akteure sind bereits jetzt in ihrer Existenz bedroht und werden die Corona-Krise möglicherweise nicht überleben. Wie können Stiftungen in einem solchen Umfeld noch wirken? Müssen sie sich womöglich künftig ganz anders aufstellen als bisher?
Stiftungen müssen, wie auch die Wissenschaft, stärker in den gesellschaftlichen Raum hineinwirken und schauen, dass sie die Menschen auch wirklich erreichen mit dem Kapital, das sie haben. Wichtig ist, dass es eine Verbindung zwischen den Stiftungen und den Menschen, der Gesellschaft, gibt. Da darf das Band nicht verloren gehen, da muss es Foren der Begegnung, auch von Stiftungsseite aus, geben.

Warum ist das so wichtig?
Weil viele Institutionen, die traditionell solche Orte der Begegnung waren, in den vergangenen Jahren enorm an gesellschaftlicher Bedeutung und Bindungskraft verloren haben. Denken Sie etwa an die Kirchen, die unter massivem Mitgliederschwund leiden, oder auch an die sogenannten Volksparteien, die ebenfalls stark an Zuspruch verlieren. Wir brauchen doch zumindest noch die Stiftungen als einen Ort, an dem Menschen zusammenkommen. Das sehe ich als Aufgabe der Stiftungen: Menschen zusammenzubringen, „Enabler“ zu sein, eine „Helping Hand“ – und damit zu diesem „großen Wir“ beizutragen, über das wir vorhin sprachen.

Dank des neuen Impftempos zeichnet sich ein mögliches baldiges Ende der Pandemie in Deutschland ab. Glauben Sie, dass wir als Gesellschaft dann etwas aus dieser Ausnahmeerfahrung gelernt haben werden?
Ich kann nur hoffen, dass wir uns zweierlei aus der Erfahrung der Corona-Krise bewahren werden: das gestiegene Vertrauen in die Wissenschaft; und die Erkenntnis, dass wir sehr viel stärker voneinander abhängen, als wir das vor dieser Krise geglaubt haben. Die frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher hat einmal gesagt: Die Gesellschaft gibt es nicht, es gibt nur Individuen. Man mag vom derzeitigen Premier Boris Johnson halten, was man will. Aber wenn er sagt, dass uns Corona gezeigt habe, dass es die Gesellschaft gibt, dann bringt das sehr schön die Lernkurve zum Ausdruck, die wir in dieser Krise absolviert haben. Meine große Hoffnung ist, dass wir diese Lektion nie vergessen werden. 

Autorin
Nicole Alexander

Chefredakteurin Stiftungswelt
Telefon (030) 89 79 47-70

Alle Beiträge von Nicole Alexander
Über die Gesprächspartnerin

Prof. Dr. h. c. Jutta Allmendinger, Ph.D., ist seit 2007 Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2012 ist sie außerdem Honorarprofessorin für Soziologie an der Freien Universität Berlin.

Beitrag aus: Stiftungswelt Sommer 2021
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