Roter Faden auch in der Krise – Projektmanagement bei der Beisheim Stiftung

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Foto: Stifter TV

Annette Heuser, Geschäftsführerin der Beisheim Stiftung, gibt im Interview mit Stifter TV Einblicke in die aktuelle Arbeit ihrer Stiftung: Wie geht die Stiftung mit den vielen neuen Förderanträgen um? Was geschieht mit den bisherigen Projekten? Welche gesellschaftlichen Bedarfe haben wir in Zukunft, die über Stiftungen abgedeckt werden sollten?

Das Hauptaugenmerk der Stiftung in der Krise liegt auf dem Projektportfolio in den bestehenden Bereichen Bildung, Gesundheit, Kultur und Sport. Die Beisheim Stiftung fokussiert sich in der Krise vorrangig auf die Unterstützung ihrer bewährten Projektpartner.

"Dorthin schauen, wo das Scheinwerferlicht derzeit nicht hinfällt"

Gleichzeitig wurde die Unterstützung im Gesundheitsbereich, von jeher ein Schwerpunkt der Arbeit, ausgeweitet. Insbesondere die Mentale Gesundheit ist hier ein Anliegen der Stiftung. Dazu wurde zum Beispiel das Infoportal zur psychischen Gesundheit für Kinder und Jugendliche „Corona und Du“ von der Stiftung gelauncht.

Für Annette Heuser ist es unerlässlich, dass sich Stiftungen jetzt fragen, wie die Förderung inhaltlich und strategisch ausgerichtet sein soll. So stellt die Stiftung inhaltliche Kohärenz ihrer Themen her. Ihr Tipp: Stiftungen sollten auch die Bereiche wie Kultur oder Sport im Blick behalten, die derzeit wenig (öffentliche) Aufmerksamkeit bekommen. „Wir haben auch den Auftrag, dahin zu schauen, wo das Scheinwerferlicht derzeit nicht hinfällt.“


Zusammenhalten in der Krise

Zusammenhalten heißt Zusammenarbeiten - gerade in der Krise. Expertinnen und Akteure aus dem Stiftungssektor berichten über die aktuelle Lage und neue Herausforderungen, geben konkrete Ratschläge und bieten nicht nur digitale Lösungsvorschläge für die Stiftungsarbeit in Zeiten von Corona

Eine gemeinsame Initiative von: Bundesverband Deutscher Stiftungen, Deutsches Stiftungszentrum, Deutsche Stiftungsakademie, Stiftung WHU, Stiftung&Sponsoring und Stifter TV.

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