In der Krise (online) handlungsfähig bleiben

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Im Interview mit Stifter TV erklärt Katarina Peranic, geschäftsführende Vorständin der Stiftung Bürgermut, wie Stiftungen auch ohne ausgefeilte Digitalstrategie handlungsfähig bleiben und wie man auch weniger digital-affinen Haupt- und Ehrenamtlichen die Angst vor der virtuellen Kommunikation nehmen kann.

Die Stiftung Bürgermut musste aufgrund der Corona-Pandemie den schon lange geplanten Digital Social Summit absagen. Auf diesem sollte ursprünglich Ende März die Bedeutung der Digitalisierung für die gemeinnützige Arbeit diskutiert werden. Die Veranstaltung findet nun am 25. und 26. Mai im digitalen Raum statt. Das Programm ist kostenfrei und offen für alle.

Turbodigitalisierung

Die Stiftung Bürgermut hat zudem zahlreiche Formate entwickelt, mit denen die „Turbodigitalisierung“ – wie Peranic es nennt – für Stiftungen kein Angst-Thema sein muss: die Sprechstunde „Plötzlich digital“ mit vielen ehrenamtlichen Expert/innen, eine Webinar-Reihe, das erste digitale Barcamp Ende April und vieles mehr. Allen, die bis jetzt nicht viel mit der digitalen Welt zu tun hatten, möchte die Stiftung verständliche und kostenfreie Erklärungen bieten und ihnen Mut machen, Stiftungsaktivitäten im Netz auszuprobieren.


Zusammenhalten in der Krise

Zusammenhalten heißt Zusammenarbeiten - gerade in der Krise. Expertinnen und Akteure aus dem Stiftungssektor berichten über die aktuelle Lage und neue Herausforderungen, geben konkrete Ratschläge und bieten nicht nur digitale Lösungsvorschläge für die Stiftungsarbeit in Zeiten von Corona

Eine gemeinsame Initiative von: Bundesverband Deutscher Stiftungen, Deutsches Stiftungszentrum, Deutsche Stiftungsakademie, Stiftung WHU, Stiftung&Sponsoring und Stifter TV.

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