Hohe Anforderungen an das Management

Interview mit Wilfried Höhmann
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Foto: Stifter TV

Was bedeutet die Corona-Krise für das Stiftungsmanagement? Woher kommt die Energie für all die Herausforderungen? Antworten gibt Dr. Peter Kreutter, Direktor der Stiftung Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU), im Interview mit Stifter TV.

Peter Kreutter ist der Meinung, dass es durch Corona eine neue Zeitrechnung geben wird, die sich bemisst in „vor Corona“ und „nach Corona“, insbesondere hinsichtlich des Stiftungsmanagements und der Digitalisierung von Stiftungen. Ersteres ist dabei eher ein Krisenmanagement als Alltagsgeschäft. Dieses Krisenmanagement bedeutet, dass man das eigene Team mitnehmen muss bei all den dringlichen Entscheidungen, die die Handlungsfähigkeit der Organisation oder Stiftung betreffen. Dafür sind neue Führungsstile und –methoden erforderlich, in deren Mittelpunkt die Kommunikation steht.

Die WHU beispielsweise musste innerhalb kürzester Zeit ihr Auswahlverfahren für die Bachelor-Studiengänge digital bewerkstelligen, was aber dank der intensiven Unterstützung eines engagierten Teams und aus dem Umfeld auch hervorragend gelang. Peter Kreutter betont, wie viel Freude und Energie der Sektor mit seinen vielen Ideen, aber auch die Studierenden und Alumni mit ihrem Engagement, mit ihrer Kreativität und ihrem Social Impact geben können.


Zusammenhalten in der Krise

Zusammenhalten heißt Zusammenarbeiten - gerade in der Krise. Expertinnen und Akteure aus dem Stiftungssektor berichten über die aktuelle Lage und neue Herausforderungen, geben konkrete Ratschläge und bieten nicht nur digitale Lösungsvorschläge für die Stiftungsarbeit in Zeiten von Corona

Eine gemeinsame Initiative von: Bundesverband Deutscher Stiftungen, Deutsches Stiftungszentrum, Deutsche Stiftungsakademie, Stiftung WHU, Stiftung&Sponsoring und Stifter TV.

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