Brücke zwischen Online-Angebot und Offline-Nachfrage

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Auch das Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de stellt sich auf die neue Situation durch das Corona-Virus ein: Wie können sich in dieser Krise Menschen finden, die unterstützen möchten, und solche, die Unterstützung brauchen? Wie kann ein vor allem online vorhandenes Angebot mit einer Nachfrage zusammenkommen, die eher offline besteht? Wie kann Missbrauch weitestgehend ausgeschlossen werden? Antworten darauf gibt Gründer Christian Vollmann von nebenan.de im Interview mit Stifter TV.

Das Team von nebenan.de hat eine neue telefonische Hotline eingerichtet, damit insbesondere Menschen, die zur so genannten Risikogruppe gehören und die eher nicht über digitale Medien kommunizieren, einfach wohnortnahe Unterstützung finden, sei es beim Einkaufen oder beim Gassigehen mit dem Hund. Vollmann erläutert, wie Angebot und Nachfrage zusammenkommen, in welcher Form man sich beteiligen kann und was gegen Missbrauch getan wird.

Nebenan.de würde sich freuen, wenn dieses Angebot möglichst schnell möglichst breit bekannt wird – Stiftungen können die Information über ihre Netzwerke und Newsletter verbreiten, Privatpersonen können Plakate ausdrucken und in der Nachbarschaft aushängen. Und Hilfsangebote über die Plattform sind natürlich auch willkommen.


Zusammenhalten in der Krise

Zusammenhalten heißt Zusammenarbeiten - gerade in der Krise. Expertinnen und Akteure aus dem Stiftungssektor berichten über die aktuelle Lage und neue Herausforderungen, geben konkrete Ratschläge und bieten nicht nur digitale Lösungsvorschläge für die Stiftungsarbeit in Zeiten von Corona.

Eine gemeinsame Initiative von: Bundesverband Deutscher Stiftungen, Deutsches Stiftungszentrum, Deutsche Stiftungsakademie, Stiftung WHU und Stifter TV.

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