Corona-Hilfspaket: Welche Rolle können Stiftungen spielen?

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Foto: Stifter TV
27.07.2020
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In Brüssel haben sich die 27 EU-Staaten auf ein milliardenschweres Corona-Hilfspaket geeinigt. Warum Stiftungen als Vorbild für die Kontrolle bei der Verwendung der Gelder dienen können, erklärt Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung, im Interview mit Stifter TV.

Die Europäische Union hat sich vergangene Woche auf einen Hilfsfonds in Höhe von insgesamt 750 Milliarden Euro zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie geeinigt. Davon sind 360 Milliarden Euro für Kredite und 390 Milliarden Euro für nicht rückzahlbare Zuschüsse vorgesehen.

Diese Mittel müssen die heute jungen Europäer über 30 Jahre lang zurückzahlen. Aus diesem Grund, so Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, muss es eine öffentliche Kontrolle über die Verwendung der Finanzhilfen geben. Weshalb die Vergabepraxis gemeinnütziger Stiftungen dabei als Vorbild dienen kann, erklärt er im Interview mit Stifter TV.


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