Ein großer Verlust

Carl-August Graf von Kospoth ist Ende Oktober viel zu früh gestorben. Als Stiftungsvorstand, Vordenker und Zukunftstreiber hat er den Stiftungssektor entscheidend mitgeprägt. Ein persönlicher Nachruf.

Liebe Stiftungsfreunde,

die kleine Kirche in Icking hätte für die Trauerfeier dreimal so groß sein müssen. Auch diejenigen, die keinen Platz mehr fanden und nichts hören konnten, sangen draußen die Lieder mit. Es war ein besonderer Abschied von einem besonders engagierten Kollegen. Carl-August Graf von Kospoth ist Ende Oktober viel zu früh gestorben. 

Er hinterlässt an vielen Orten eine große Lücke. Im Bundesverband hatte er früh mit Leidenschaft für Impact Investing geworben, zahlreiche Pilotvorhaben umgesetzt, und den entsprechenden Expertenkreis Impact Investing geleitet - zuerst als Vorstand der Eberhard von Kuenheim-Stiftung, dann als Mitvorstand der BMW Foundation. 

"Unsere Reise miteinander wird weiter gehen" und "Deine Ideen haben jetzt schon Flügel" habe ich ihm vor einigen Monaten für ein kleines Buch anlässlich seines Ausscheidens aus der aktiven Stiftungsrolle geschrieben. Mit dem ersten Satz habe ich leider nicht Recht gehabt. Mit dem zweiten umso mehr. 

Mit traurigen Grüßen, 

Ihr 

Felix Oldenburg

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