Tandem Heidelinde Erika
Foto: DIEHL-ZESEWITZ-STIFTUNG
Heidelinde Regestein und Erika Schuster

Name der Mentorin:
Heidelinde Regestein

Name des Mentees:
Erika Schuster

Wann und wo habt ihr euch kennengelernt?
Erika Schuster und Heidelinde Regestein haben sich vor ca. 15 Jahren bei einer gemeinsamen Bekannten das erste Mal getroffen. Zunächst entstand daraus noch nichts weiter. Dann begegneten sie sich wieder in der ZeitOase Torgau. In der ZeitOase treffen Menschen, die Begegnung suchen auf solche, die Freude daran haben, sich um andere zu kümmern. Durch die regelmäßigen Treffen in der Gruppe lernten sie sich besser kennen und stellten fest, dass sie ähnliche Interessen haben: Garten, Denk-Spiele und Lesen.

Wo standet ihr jeweils am Anfang als ihr euch kennengelernt habt?
Nach dem Tod ihres Mannes lebte Frau Schuster allein. Sie wünschte sich mehr unter Leute zu kommen. Frau Regestein ist seit langem eine der ehrenamtlichen Zeit-Stifter*innen in der ZeitOase Torgau. Beim Engagement als Mentorin für andere spürt sie, wie ihr das selbst gut tut und ihr eigenes seelisches Wohlbefinden stärkt. Der Schritt zum Abschluss einer Patenschaftsvereinbarung war für beide dann irgendwann eine logische Konsequenz.

Welche Herausforderungen habt ihr gemeinsam und wie gemeistert?
In den Zeiten des Lockdown erwies sich die Patenschaft als wichtige Verbindung zur Außenwelt. Neben kleinen Besorgungen und Nachfragen entwickelte sich die wöchentliche Einladung ins Gartengrundstück von Heidi zum Höhepunkt im Wochenrhythmus. So konnten sie sich mit Abstand nahe sein, kamen raus aus den eigenen vier Wänden und beim Spielen und Kaffee trinken auf andere, gute Gedanken.

Welche Rolle hat das Mentoring-Programm dabei gespielt?
Auch wenn sich Akram und Cathleen das erste Mal online getroffen haben, entschieden sich beide schnell dafür, sich auch physisch unter Beachtung der Corona-Maßnahmen zu treffen. Während zahlreicher Spaziergänge oder bei Treffen in Cafés lernten sich beide besser kennen und konnten dabei vieles voneinander lernen.

Wo steht ihr heute? Was macht ihr beiden jeweils und was verbindet euch bis heute?
Dass Patenschaften keine Einbahnstraße sind, dafür sind Erika und Heidi ein guter Beweis. „Geteilte Freude ist doppelte Freude und geteiltes Leid, ist halbes Leid“ fasst Frau Schuster zusammen. Und diese Verbundenheit wünschen sie sich noch für viele Jahre.

Über die Mitgliedsorganisation:

Das Programm der DIEHL-ZESEWITZ-STIFTUNG beruht auf der Idee, dass Menschen entsprechend ihrer Möglichkeiten einander Lebens-Zeit in Form von Dank, Zeit oder Sachen stiften. „Als Stiftung bauen wir Strukturen und Dienste auf, in denen die ehrenamtlichen Zeit-Stifter aktiv werden, um dem zwischenmenschlichen und generationsübergreifenden Austausch und solidarischen Handeln in der Gesellschaft Raum zu geben, Nächstenliebe zu leben und ein würdevolles Leben und Sterben von alten, kranken und sonst der Hilfe bedürfenden Menschen zu ermöglichen“.

Weitere Informationen: https://diehl-zesewitz-stiftung.de
Text: DIEHL-ZESEWITZ-STIFTUNG
Redaktion: Flora Lingenauber

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Foto: Kzenon - adobe.stock

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