Software AG – Stiftung investiert in das "Heidelberg Village"

Über das "Heidelberger Village"

Begrünte Fassaden, Begegnungsräume für ein soziales Miteinander, moderne Service-, Pflege- und Betreuungsleistungen, nachhaltige Architektur: "Heidelberg Village" ist ein lebendiges Stadtquartier mit ökologischem und gesellschaftlichem Vorbildcharakter. Die größte Passivhaussiedlung der Welt wird Modell sein für ein vertrauensvolles Zusammenleben unterschiedlicher Generationen im urbanen Raum. Auf gut 15.000 Quadratmetern und in rund 170 Wohneinheiten finden hier Familien, Singles, junge und alte Menschen in verschiedenen Lebenssituationen sowie Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf eine Heimat mit hoher Wohnqualität. Damit wird der Grundsatz der Vielfalt und gesellschaftlichen Teilhabe realisiert.

Daher hat sich die Software AG – Stiftung aus Darmstadt dazu entschlossen, sich mit gut 30 Millionen Euro an dem Wohnprojekt zu beteiligen und Eigentümerin eines der Gebäude zu werden. Sie tritt als Bauherr auf und vermietet das Gebäude an den Betreiber, der auch noch ein weiteres Gebäude mit einem Nutzungskonzept mietet. "Das Heidelberg Village ist ein Projekt, in dem sich Vermögensanlage und Stiftungszweck perfekt miteinander verbinden. Es handelt sich um ein sogenanntes Mission Investment, das wir nicht nur tätigen, weil wir in der Immobilie ein attraktives Anlageobjekt sehen, sondern vor allem, weil wir die Vision von gesellschaftlicher Verantwortung und Partizipation teilen", resümiert Peter Augustin, Direktor Kommunikation und Internationale Beziehungen der Software AG – Stiftung. 

Investitionen in Immobilien

Immobilien finden sich in vielen Anlageportfolios gemeinnütziger Stiftungen und werden oft zur Risikostreuung als ergänzende Anlageklasse z.B. neben festverzinslichen Anlagen und Aktien in das Gesamtportfolio aufgenommen. Dabei bedarf der Erwerb einer Immobilie nicht der Zustimmung der Stiftungsaufsicht. Vielmehr gelten hier die allgemeinen Prinzipien bei Anlageentscheidungen. Insbesondere ist darauf zu achten, dass die Investition in Immobilien nach der Stiftungsverfassung und darauf basierenden Anlagerichtlinien nicht ausdrücklich verboten ist, sich das Vertretungsorgan mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit der Entscheidung ausreichend informiert hat und durch den Erwerb die Risikostreuung des Gesamtportfolios nicht ausgehebelt wird (kein Klumpenrisiko). Selbstverständlich kann eine Beimischung von Immobilienvermögen auch in Form von indirekten Investments, wie beispielsweise offenen Publikums-AIF oder geschlossenen Fonds erfolgen.

Weitere Informationen

"Heidelberg Village"

Veranstaltungen und Basiswissen rund um die Immobilie: Arbeitskreis Immobilien