Der vom Bundesverband Deutscher Stiftungen berufene Vergabeausschuss für das Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung prüft selbständig und unabhängig die Einhaltung der Voraussetzungen und Kriterien für den Erhalt des Qualitätssiegels. Durch die Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel haben Stifter, die eine Treuhandstiftung gründen wollen, erstmals eine objektive Grundlage, auf dessen Basis sie einen Treuhänder für ihre Treuhandstiftung auswählen können. Informationen zu den Prüfkriterien für das Qualitätssiegel erhalten Sie hier:

Für Treuhandverwalter

Treuhandverwalter, die mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet werden, profitieren von

  • einer Überprüfung der eigenen Geschäftspraktiken durch Experten und der damit verbundenen Professionalisierung der eigenen Treuhandverwaltung
  • einem Imagegewinn und
  • potentiellen neuen Treuhandstiftungen

Für Stifterinnen und Stifter

Stifterinnen und Stifter profitieren von

  • neuer Transparenz im Dienstleistungssektor der Treuhandverwalter
  • der Professionalisierung von Treuhändern
  • einem Fundraising-Instrument, wenn sie sich unter dem Dach eines ausgezeichneten Treuhänders befinden

Für den Stiftungssektor und die Öffentlichkeit

Auch die interessierte Öffentlichkeit kann von dem Qualitätssiegel profitieren. Die Vergabe des Qualitätssiegels setzt ein hohes Maß an Transparenz auch gegenüber der Öffentlichkeit voraus. So sollen Informationen und Kontaktdaten der Treuhandstiftungen, die sich in der Verwaltung des Treuhänders befinden, öffentlich zugänglich gemacht werden. Das Qualitätssiegel trägt hierdurch zur Transparenz im gemeinnützigen Sektor bei und schützt den Sektor vor unseriösen Geschäftspraktiken.