Wissenschaftsjournalist Dr. Christian Jung wird Beiratsmitglied

Fotograf: L. Gruenke

Nachdem die kleine private Stiftung bereits im Frühjahr mit dem Banker Anton Bonnländer einen ausgewiesenen Finanzfachmann in den Stiftungsbeirat aufgenommen hat, ist es ihr nun gelungen, den renommierten Wissenschafts-journalisten Dr. Christian Jung mit ins Boot zu holen.

„Wir sind stolz darauf, dass es uns gelungen ist, Christian Jung in unsere Stiftung einzubinden“, freut sich Stiftungsvorsitzender Dr. Jürgen Weber. „Seine Kompetenz, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, und auch die Befähigung, der Krankheit aus der Sicht des Betroffenen entgegen zu treten, werden für uns von unschätzbarem Wert sein“ ist sich Weber sicher. Es liegt in der Natur der Sache, dass der mit den höchsten Preisen des Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnete Journalist bei diesem ehrenamtlichen Engagement vor allem die Außendarstellung unterstützen und weiter verbessern soll.

Christian Jung arbeitet seit nunmehr bald 25 Jahren als Wissenschaftsjournalist. Aktuell produziert er regelmäßig verantwortlich Magazine zu ganz unterschiedlichen Themen aus der Wissenschaft- zuletzt das auch von der Hilde-Ulrichs- Stiftung finanziell mit gestützte Sonderheft von Bild der Wissenschaft zum Thema Parkinson. Dieses Heft stellte eine besondere Herausforderung für ihn dar, wie er sagt, weiß er doch seit achteinhalb Jahren, dass er selbst an Parkinson erkrankt ist. Eine Herausforderung gerade auch journalistischer Art, denn bei der Anfrage von Bild der Wissenschaft, neben der Erarbeitung des Heftkonzepts auch alle Beiträge zu recherchieren und zu schreiben, hatte er als erstes die Stimme seines einstigen journalistischen Lehrers im Ohr, sich von Themen fernzuhalten, an denen man emotional zu dicht dran ist. Er wagte es dennoch.

Christian Jung hat als gelernter Bankkaufmann diesen Beruf zunächst eine Zeit lang ausgeübt, dann Biologie und anschließend Wissenschaftsjournalismus studiert - beides mit dem Diplom abgeschlossen. Bereits parallel als Journalist arbeitend, ließ ihn das Lernen und Aneignen immer neuen Wissens nicht los, und so folgte nach weiteren Jahren schließlich eine berufsbegleitend erworbene Promotion zum Dr. phil. Seit gut einem Vierteljahrhundert arbeitet der Mittfünfziger vor allem als Redakteur sowie herstellerisch von und für Printmedien, insbesondere für das renommierte populärwissenschaftliche Magazin "Bild der Wissenschaft" sowie die Hannoversche Allgemeine Zeitung und punktuell für weitere tagesaktuelle Blätter des Konzerns.

Darüber hinaus unternahm Dr. Christian Jung einen kurzen Ausflug zum Fernsehen und einen nicht ganz so kurzen zum Hörfunk. Viele Jahre lang hatte er Lehraufträge an Hochschulen, war sieben Jahre lang Pressesprecher der Medizinischen Hochschule Hannover und für ein Jahrzehnt Kommunikationschef der VolkswagenStiftung. Seine vielfältigen journalistischen Arbeiten wurden bislang mit mehr als einem halben Dutzend Ehrungen und Preisen ausgezeichnet.

Die wichtigsten Auszeichnungen:

2015:
Preis „Hauptsache Biologie 2015“ (1. Platz) der Promega AG für den meereswissenschaftlichen Beitrag “Die Qual des Wals – zur Situation des Schweinswals in der Ostsee“

2014:
„Deutscher Journalistenpreis“ gemeinsam vergeben von mehreren medizinischen Fachgesellschaften für den Beitrag in Bild der Wissenschaft „Nerven am seidenen Faden“

2012:
„Niedersächsischer Umweltpreis 2012“ des Landes Niedersachsen für Berichterstattung für journalistische Arbeiten zum Themenfeld in der Tagespresse

2012:
„RWTH-Preis für Wissenschaftsjournalismus 2012“ (der über Jahrzehnte einzige Preis deutscher Hochschulen für Wissenschaftsjournalismus) für den Beitrag in Bild der Wissenschaft „Ich baue auf die Forschung“ zum Forschungsstand bei Parkinson

2011: „Deutscher Journalistenpreis Neurologie 2011“ für journalistische Arbeiten zum Themenfeld


Hintergrund-Information:
Die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung, ist bundesweit eine wichtige Anlaufstelle, bei der Patienten mit Morbus Parkinson eine unabhängige Beratung sowie wesentliche Informationen zum Umgang mit der Krankheit erhalten. Die Stiftung ist die erste private Stiftung in Deutschland, die die Erforschung nichtmedikamentöser Behandlungsmethoden bei Morbus Parkinson fördert. Eine der Stiftungsaktivitäten ist die Vergabe eines mit 10.000 € dotierten Forschungspreises alle zwei Jahre. Darüber hinaus unterstützt sie wissenschaftliche Studien und leistet wichtige Aufklärungsarbeit, um mit der Krankheit mobil zu bleiben.


Spendenkonto:
Frankfurter Sparkasse
IBAN: DE06 5005 0201 0200 3553 76

Kontakt

Stephanie Heinze

069 / 67 77 80 21

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