Hilde-Ulrichs-Stiftung verleiht Ehrenpreis an Karl Heinz Brass

Stephanie Heinze, Karl Heinz Brass (Ehrenpreisträger), Eva-Maria Wolf

Beim Ehrenpreis der Hilde-Ulrichs-Stiftung geht es darum, Menschen auszuzeichnen, die sich selbstlos für eine Sache einsetzen im Dienste der Mitmenschen und im Sinne der Stiftungsziele. Der Ehrenpreis soll Dank, Motivation und Ansporn zugleich ausdrücken.

Preisträger in diesem Jahr ist Karl Heinz Brass, 72-jähriger Rentner, der mit seinen offenen und offensiven Umgang mit seiner Parkinson-Erkrankung Mitpatienten Mut macht und Menschen zur eigenen Aktivität motiviert.

Die Forderung an sich selbst, nicht darüber zu jammern, was nicht mehr geht, sondern das mit Freude zu tun, was noch möglich ist, hat er sich zum Motto gemacht.

Die Verantwortlichen der Hilde-Ulrichs-Stiftung wissen, dass es viele Menschen gibt, die unbekannt im Hintergrund viel Gutes tun für andere, zum Beispiel an Parkinson erkrankte Menschen oder die sich in der Selbsthilfe engagieren.

Der Stiftung ist es ein Bedürfnis, diesen Menschen für ihren ehrenamtlichen Einsatz zu danken, und dafür hat die Stiftung den Ehrenpreis ins Leben gerufen, der im Gegensatz zum Stiftungspreis nicht dotiert ist. „Es geht uns darum, Menschen auszuzeichnen, die sich selbstlos sich für eine Sache einsetzen im Dienste der Mitmenschen im Sinne unserer Stiftungsziele“, sagt Dr. Jürgen Weber, Vorsitzender des Stiftungsbeirates. „Der Ehrenpreis soll Dank, Motivation und Ansporn zugleich ausdrücken.“

Preisträger in diesem Jahr ist Karl Heinz Brass, 72jähriger Rentner, der mit seinen offenen und offensiven Umgang mit seiner Parkinson-Erkrankung Mitpatienten Mut macht und Menschen zur eigenen Aktivität motiviert.

Die Forderung an sich selbst, nicht darüber zu jammern, was nicht mehr geht, sondern das mit Freude tun, was noch möglich ist, hat er sich zum Motto gemacht. Im Zentrum seiner Überzeugungsarbeit stehen zwei Pilger-Wanderungen, die der mittlerweile mehr als 20 Jahre in Spanien lebende Brass auf dem Jakobsweg über insgesamt 1800 km absolviert hat.

Handfestes Ergebnis dieser Pilgerreisen waren zwei Bücher „Weiter immer weiter“ und „Jeder Schritt zählt“. Es folgte eine große Anzahl von Vorträgen und Lesungen in nahezu allen Regionen Deutschlands. Schließlich produzierte Brass auch einen professionellen Film, zu dem er das Drehbuch schrieb, die Hauptrolle spielte und Regie führte.

Stephanie Heinze, Geschäftsführerin der Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung, hat die große Unterstützung und Motivierung durch Karl Heinz Brass bei ihrem eigenen Pilgerprojekt auf dem Jakobsweg 2018 am eigenen Leib erfahren. „Karl Heinz hat uns viel gegeben und darüber hinaus hat sich eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft entwickelt“, zieht die 50jährige Bilanz nach ihrem bestandenen Projekt.

"Menschen wie Karl Heinz gibt es leider viel zu selten, dabei sitzen wir Erkrankten alle in einem Boot und sollten uns mehr vernetzen.“ begründet Heinze die Verleihung des Ehrenpreises an Brass.

Im Anschluss an den Pilger-Vortrag „560km Pilgern für die Parkinsonforschung“ bei Solvida „Betreutes Wohnen an der Costa Blanca, in Beniarbeig, Spanien“ wurde Karl Heinz Brass mit dem Ehrenpreis der Hilde-Ulrichs-Stiftung, am Freitag, 12. Oktober 2018 geehrt.

Hintergrund-Information zur Hilde-Ulrichs-Stiftung:
Die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung, ist bundesweit eine wichtige Anlaufstelle, bei der Patienten mit Morbus Parkinson eine unabhängige Beratung sowie wesentliche Informationen zum Umgang mit der Krankheit erhalten. Die Stiftung ist die erste private Stiftung in Deutschland, die die Erforschung nichtmedikamentöser Behandlungsmethoden bei Morbus Parkinson fördert. Eine der Stiftungsaktivitäten ist die Vergabe eines mit 10.000 € dotierten Forschungspreises alle zwei Jahre. Darüber hinaus unterstützt sie wissenschaftliche Studien und leistet wichtige Aufklärungsarbeit, um mit der Krankheit mobil zu bleiben.

Jede Spende zählt !
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IBAN: DE79 5502 0500 0001 549400
BIC: BFSWDE33MNZ
www.parkinsonweb.com

Kontakt

Stephanie Heinze

069 67 77 80 21

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