Veolia Stiftung unterstützt Transfer des Projekts „Reparieren macht Schule“

Reparieren macht Schule e.V.

Ausschreibung 
Ihre Schule möchte sich für Klima- und Ressourcenschutz engagieren? Sie möchten, dass kaputte Dinge repariert statt weggeworfen werden? Sie möchten den Jüngsten Wissen und Erfahrungen zum Reparieren vermitteln? An Ihrer Schule gibt es ein Team aus Lehrer*in, Schüler*in und Ehrenamtler*in, das eine Reparaturwerkstatt initiieren und betreuen möchte?

Wir unterstützen Ihr Projekt mit: 

  • einem Leitfaden „Reparieren macht Schule”, der die Erfahrungen der Rudolf-Steiner-Schule in München-Schwabing dokumentiert und zur Nachahmung einlädt
  • einem Reparatur-Koffer, der eine Grundausstattung an Werkzeugen enthält, um direkt mit dem Reparieren erster Geräte zu starten
  • einer fachlichen Beratung durch das Team von „Reparieren macht Schule”
  • einer finanziellen Förderung von 500 Euro als zusätzlichen Anschub
  • begleitender Öffentlichkeitsarbeit

Träger des Projekts muss eine gemeinnützige Organisation, z.B. der Schulförderverein, sein. Das Projekt sollte möglichst langfristig angelegt und verbindlich in das Schulprogramm eingebunden sein.

​Bewerben Sie sich bis zum 15.03.2020 mit der Beschreibung Ihrer Initiative über dieses Online-Formular.
Bis zum 15.04.2020 wählen der Vorstand der Veolia Stiftung und der Vorstand des Vereins „Reparieren macht Schule“ e.V. die zehn Schulen
aus, die 2020 die oben beschriebene Unterstützung erhalten. 

www.schueler-reparaturwerkstatt.de
www.stiftung.veolia.de

Einbettung des Werkzeugkoffers an Schulen
Dank der Finanzierung durch die Veolia Stiftung können zehn Schulen kostenlos einen Koffer mit der Werkzeug-Grundausstattung für die Einrichtung einer Schüler-Reparaturwerkstatt erhalten. Die bloße Existenz des Koffers garantiert jedoch noch nicht, dass tatsächlich eine dauerhaft arbeitende Werkstatt an den Schulen entsteht. Um dies zu unterstützen, möchten wir wie folgt vorgehen:

VORGEHENSWEISE

Interessierte Schulen nehmen Kontakt mit der Münchner Schüler-Reparaturwerkstatt auf. Sie bekommen das Angebot, die Werkstatt zu besuchen. Dabei wird geklärt:

  • Wie ist der Stand der Überlegungen zur Einführung einer Schüler-Reparaturwerkstatt?
  • Stehen genügend mittragende Personen dauerhaft zur Verfügung? Ist insbesondere eine
  • Elektrofachkraft für die Abnahme reparierter Geräte vorhanden?
  • Wie sind die räumlichen Verhältnisse?
  • Ist die Schulleitung bereits kontaktiert / besteht Zustimmung? Welche Fragen müssen noch geklärt werden?
  • Wie werden Schüler/innen, Lehrkräfte und Eltern informiert?
  • Wie kommt man an zu reparierende Gegenstände?
  • Inwieweit ist die besondere Methodik der Schüler-Reparaturwerkstatt bekannt? BestehtFortbildungsbedarf?

Falls ein Besuch in München nicht möglich ist, sind die Mindestvoraussetzungen: 
1. Eine Präsentation über das Münchner Modell an der interessierten Schule vor Lehrkräften, Schulleitung, Eltern und nach Möglichkeit Schüler/innen
2. Ein Gespräch über Fragen der Begleitung der Schüler/innen, an dem die Durchführenden der interessierten Schule (Lehrkräfte, Ehrenamtliche), die ehrenamtlichen Reparaturanleiter und die wissenschaftliche Begleitung aus München teilnehmen.

WÄHREND DER EINFÜHRUNGSPHASE STEHT DAS TEAM DER MÜNCHNER SCHÜLER-REPARATURWERKSTATT TELEFONISCH UND PER EMAIL BERATEND ZUR VERFÜGUNG

Die Schulen, die einen Werkzeugkoffer erhalten, verpflichten sich, in regelmäßigen Abständen – mindestens jedoch viermal im Jahr – über die Entwicklungen zu berichten. Dies erfolgt am besten in Form einer kurzen schriftlichen Darstellung, die mit Fotos ergänzt wird. Die Schulen erklären sich einverstanden, dass diese Darstellung auch der Veolia Stiftung zugänglich gemacht werden sowie für Veröffentlichungen zum Thema „Transfer der Idee der Schüler-Reparaturwerkstatt“ genutzt werden kann. Vor Veröffentlichung wird das Einverständnis der Schulen dazu eingeholt. Die Schulen erklären sich bereit, an eventuellen schulübergreifenden Treffen zu Vernetzung und Erfahrungsaustausch teilzunehmen.