Demokratie lernen in Praxisprojekten – Beitrag der Schule zu Demokratieförderung

Das macht Schule
Demokratie lernen ist wie dicke Bretter bohren

Welchen Beitrag kann Schule zur Demokratie-förderung leisten? Für Dörte Gebert, Vorständin von „Das macht Schule“,  geht es nicht in erster Linie um die klassischen Schulgremien, sondern ums Anpacken und Selbermachen in Projekten. Schule soll Schülerinnen und Schüler auf das zukünftige Leben vorbereiten, das bedeutet aus ihrer Sicht Teilhabe, Wertevermittlung und Kompetenzförderung als zentrale Aufgaben der Schule. Wie das am besten umgesetzt werden kann, erläutert Dörte Gebert in diesem Fachvortrag, den sie beim World Education Leadership Symposium (WELS) in der Schweiz gehalten hat. Im Kern geht es um Partizipation und Erfahrungslernen als Grundlage für Demokratieerziehung, und zwar in der Schule.

Praxisprojekte – wie die Gestaltung des Klassenzimmers, ein Repair-Café an der Schule oder die Durchführung eines Sponsorenlaufs – ermöglichen solch ein Erfahrungslernen und fördern Eigeninitiative, Verantwortung und Gemeinsinn, die  Grundpfeiler jeder Demokratie. In Praxisprojekten übernehmen Schüler Verantwortung, lernen eigenverantwortlich zu handeln, erleben Werte und üben demokratische Verhaltensweisen ein.

„Das macht Schule“ ist seit 2016 im Netzwerk Stiftungen und Bildung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen engagiert und begleitet seit rund 12 Jahren Lehrkräfte bei der Durchführung von Praxisprojekten unterschiedlichster Art. Das Besondere:  Nachmachen ist ausdrücklich erwünscht. Der Verein stellt dafür praktische Anleitungen auf seiner Website sowie persönliche Beratung zur Verfügung.

Kontakt

Martina Battistini

030 - 897947-85

Weiterführender Link