Neues Förderprojekt der UNO-Flüchtlingshilfe Stiftung

AKINDA Berlin/ Fotograf C. Prauss

Die UNO-Flüchtlingshilfe Stiftung unterstützt dieses Jahr erstmalig das Projekt AKINDA - Berliner Netzwerk Einzelvormundschaft, das unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in Deutschland hilft, mit einer Förderung von 7.000 Euro.

AKINDA – schult, vermittelt und berät ehrenamtliche Vormünder für unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Berlin.

Kinder und Jugendliche, die allein vor gewaltsamen Konflikten, Verfolgung oder Naturkatastrophen auf der Flucht sind, sind in besonderer Weise von Armut und Ausgrenzung betroffen. Um den unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten (UMFs) das Ankommen in Deutschland zu erleichtern, hat sich vor über 20 Jahren AKINDA Berlin gegründet und arbeitet unter dem Dach von XENION – Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V.

Über 100.000 unbegleitete minderjährige Geflüchtete wurden in den Jahren 2015-2018 in Deutschland aufgenommen. 2020 sind in Berlin – trotz der coronabedingten Beschränkungen – knapp 500 unbegleitete minderjährige Geflüchtete neu angekommen, aktuell sind es ca. zwei pro Tag.