Franziska Fey über Vorbilder und Mutmacher

DFL Stiftung / van Kristen
Die von der DFL Stiftung und Sporthilfe unterstützte Boxerin Sarah Scheurich macht sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit stark.

„Wir treten an, weil es Träume gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt“ – das ist die Botschaft von 13 jungen Sportler*innen, die seit dem 5. Februar in drei neuen Spots zu sehen sind. Damit setzen DFL Stiftung und Deutsche Sporthilfe ihr Engagement für Talente aus mehr als 50 olympischen und paralympischen Sportarten sowie dem Gehörlosen-Sport fort. Zu den in den neuen Spots vertretenen Athlet*innen zählen unter anderem Bahnrad-Weltmeisterin Lea Sophie Friedrich und Taekwondo-Weltmeister Tahir Güleç. Die beiden sind wie viele andere Spitzensportler*innen Vorbilder, an denen sich viele Menschen in Deutschland orientieren. Das geht aus einer Studie der Deutschen Sporthilfe und der Sporthochschule Köln hervor.[1]

Insbesondere für junge Menschen sind Vorbilder wichtig. Sie beobachten ihr Verhalten, lernen daraus und ahmen es nach. Für die positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, wie sie die DFL Stiftung fördert, ist es deshalb wichtig, dass ihnen gute Werte und Verhaltensweisen vorgelebt werden. Diesem Anspruch werden viele Sportler*innen gerecht. Sie verkörpern positive Eigenschaften, wie Disziplin und Optimismus und vermitteln Werte, wie Teamgeist, Solidarität und Zuversicht. Ihre Kraft und ihr Wille, immer wieder aufzustehen, machen Kindern Mut, nach Misserfolgen und schlechten Erlebnissen nicht aufzugeben. Das ist nicht zuletzt in diesen Tagen besonders wertvoll.

Deshalb war es uns wichtig, den 13 jungen Athlet*innen, die in den neuen Spots zu sehen sind, mehr Raum für ihre Botschaften zu geben. In zahlreichen Interview-Formaten vermitteln sie gute Werte und Eigenschaften und machen auf wichtige Themen aufmerksam. So ermutigt Boxerin Sarah Scheurich Mädchen und Frauen dazu, ihren eigenen Weg zu gehen. „Wenn sie Lust auf Ballett haben, sollen sie zum Ballett gehen und wenn sie Lust auf Boxen haben, sollen sie zum Boxen gehen. Keiner kann ihnen vorschreiben, was sie tun sollen und was nicht.“ Ein weiteres Beispiel gibt Para-Tischtennisspieler Yannik Rüddenklau, der Menschen mit Behinderung inspiriert: „Ich möchte, dass sie ganz normal an der Gesellschaft teilhaben und sich für etwas begeistern können. Das versuche ich zu vermitteln.“

Tolle Athlet*innen, wie die beiden, haben im Durchschnitt eine 56-Stunden-Woche. Neben durchschnittlich knapp 32 Stunden Sport widmen sie rund 24 Stunden ihrem Beruf, ihrer Ausbildung, ihrem Studium oder der Schule[2]. Wir möchten sie dabei unterstützen und ihnen verlässliche Partner sein. Deshalb haben wir unsere seit 2009 bestehende Kooperation mit der Deutschen Sporthilfe bis 2025 ausgebaut. Neben der Anerkennung ihrer Leistungen und der Solidarität des Profifußballs mit der Deutschen Familie geht es uns insbesondere darum, Vorbilder wie Sarah Scheurich und Yannik Rüddenklau in ihrer Entwicklung zu stärken. Sie sollen ebenso gehört werden, wie die anderen Talente aus über 50 olympischen und paralympischen Sportarten sowie dem Gehörlosen-Sport, die wir gemeinsam mit der Deutschen Sporthilfe unterstützen.
 

[1]https://www.sporthilfe.de/ueber-uns/medien/pressemitteilungen/spitzensportler-sind-vorbilder-fuer-85-prozent-der-deutschen

[2]https://www.sporthilfe.de/fileadmin/pdf/Studien/Breuer_et_al.__2018__Lebenssituation_Spitzensportler.pdf