Gesunde Ökosysteme, gesunde Nahrung: Wir brauchen Beispiele des Gelingens

Michael Succow im Bollwinfließ
Impuls
Foto: Archiv Michael Succow Stiftung

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Wiedervereinigung haben wir den Greifswalder Stifter, Wissenschaftler und Naturschützer Michael Succow getroffen. Als stellvertretender Minister für Naturressourcenschutz und Landnutzungsplanung der DDR bewirkte er damals mit seinem Team, dass 4,5 Prozent der DDR-Fläche als Biosphärenreservate, National- und Naturparke in den Einigungsvertrag eingingen. Ein Gespräch über seine Stiftung, ihre Erfolge – und über seine Sorgen und Hoffnungen angesichts von Klimawandel und der Fridays-for-Future-Bewegung.

"Es geht uns nicht mehr allein um den Schutz der Natur. Es geht um die Zukunftsfähigkeit der menschlichen Zivilisation."
Prof. Dr. Michael Succow
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Herr Prof. Succow, wir haben vor elf Jahren schon einmal ein Interview geführt, damals anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Mauerfalls. Blicken Sie heute optimistischer in die Zukunft als damals?
Michael Succow:
Ich war und bin über die menschlich bedingte Vernutzung der uns tragenden Ökosysteme dieser Erde tief beunruhigt. Ich durfte in vielen Teilen der Welt forschen und in Naturschutzprojekten wirken. Die unerwartete und kraftvolle Fridays-for-Future-Bewegung gibt mir wieder eine gewisse Zuversicht. Auch die unsere Zivilisation erschütternde Corona-Pandemie bringt zunehmend Menschen zum Nachdenken. Uns wird bewusst, dass wir ein Teil der Natur sind und uns einzuordnen haben! 

Sie haben damals beschrieben, dass es Ende der 1990er-Jahre in Mecklenburg-Vorpommern mühsam war, eine Stiftung zu entfalten. Würden Sie sagen, dass sich das Klima für Stiftungen in Ostdeutschland inzwischen verbessert hat?
Ja, unbedingt. Zahlreiche neue Stiftungen mit sozialen und ökologischen Anliegen sind entstanden und konnten manchen Wandel in unserer Gesellschaft mitbewirken.

Ihre Stiftung hat letztes Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Hat sich Ihre Perspektive in der Zeit verändert?
Ja. Es geht uns nicht mehr allein um den Schutz der Natur. Es geht um die Zukunftsfähigkeit der menschlichen Zivilisation. International engagiert sich meine Stiftung immer mehr in Projekten, die Mensch und Natur zusammen sehen. Angesichts des Klimawandels, des ökologischen Zustandes der Erde, der Vernutzung der Ökosysteme müssen wir in den reichen Ländern wirkliche Weltgerechtigkeit praktizieren. Ich mache mir auch große Sorgen um den Erhalt der Demokratie, wenn der materielle Wohlstand zwangsläufig schwinden wird. Sind wir dazu in der Lage, bescheidener zu leben? Mir geht es heute vor allem darum, letzte noch traditionell lebende Völker, pastorale Kulturen mit ihrer hohen Umweltverträglichkeit zu bewahren.   

Ihre Stiftung ist nicht nur in Deutschland, sondern weltweit tätig. In welchen Ländern besonders? Wir haben vor 20 Jahren unsere internationale Arbeit in Osteuropa und den Ländern der ehemaligen Sowjetunion begonnen, die wir gut kannten. Dort liegt nach wie vor einer unserer Schwerpunkte: Belarus, die Ukraine, die Kaukasusländer, die mittelasiatischen Republiken, jetzt auch Russland. Im Laufe der Jahre hat sich der Radius erweitert, zum Beispiel auf die Mongolei, auf Myanmar. Ein Schwerpunkt für mich ist Äthiopien, dort hatte ich insgesamt 26 „Einsätze“, schon in der DDR-Zeit. Erste Biosphärenreservate konnten initiiert werden. Wir konnten gute Verbindungen zum Iran aufbauen und die Errichtung eines UNESCO-Welterbe-Gebietes für Teile der kaspischen Wälder umsetzen. Diese so hoffnungsvolle Arbeit ist jetzt leider unterbrochen. 

Foto: Stefan Schwill
Prof. Dr. Michael Succow

Geht es da in erster Linie darum, Flächen unter Schutz zu stellen?
Einerseits verfolgen wir den Ansatz des vor fast 50 Jahren von der UNESCO entwickelten Konzepts „Man and the Biosphere“. Anfangs war das ein internationales wissenschaftliches Programm, jetzt geht es immer mehr um Regionalentwicklung in Beispielräumen für einen enkeltauglichen Umgang mit Nutzungslandschaften.   

Es geht also um Landschaften, die zwar von Menschen genutzt werden, allerdings auf eine umweltverträgliche Art und Weise?
Ja. Weltweit werden traditionelle Kulturen zerstört, die friedlich, spirituell und nachhaltig leben. Ein weiteres Instrument für unsere Arbeit ist das UNESCO-Programm „World Heritage of Traditional Cultural Landscapes“. Es geht um Naturräume, in denen Kulturen nachhaltige, traditionelle Wirtschaftsweisen betreiben und über Jahrtausende ihre Umwelt nicht zerstört haben. Beispielhaft sind da für mich Mangrovenkulturen in Südostasien oder im Hochland von Äthiopien das Volk der Keffar mit den natürlichen alten Kaffeewäldern. Solche alten Kulturlandschaften verfügen über einen großen Artenreichtum, der über Jahrtausende in einer Co-Evolution von Mensch und Natur entstanden ist. Für mich gilt es, diese alten Kulturen und Ethnien zu bewahren und von ihnen zu lernen, wie man sich einordnet, unterordnet, integriert in dieses wunderbar ökologisch gebaute Haus Erde.   

Aktuell ist Ihre Stiftung unter anderem in einem Projekt zum Erhalt der letzten Nomadenkultur von Steppenvölkern in der Ost-Mongolei tätig ...
Noch wandern hier im Jahreszyklus Nomaden mit ihren Haustieren ebenso wie die großen Gazellenherden. Diese Räume sind durch China stark bedroht: die neue Seidenstraße, Transrapid-Trassen, die die Wanderwege zerstören. Dort engagieren sich nun junge Leute, die aus der Steppe zum Studium in die Hauptstadt Ulan Bator zogen, aber noch auf dem Rücken der Pferde groß geworden sind. Sie begreifen, dass die Landschaft ihrer Kindheit, die Kultur ihrer Eltern untergeht, und arbeiten, vorwiegend in NGOs, mit uns zusammen, um ihre Heimat zu retten.  

Läuft der Schutz immer über UNESCO-Programme?
Ja, weil durch die UNESCO-Zertifizierung Landschaften mit Menschen zu Beispielräumen werden, wo der Schutz und die Nutzung eines Naturraums zusammengehören. Nominierungsanträge zu erarbeiten ist kompliziert, dabei können wir aufgrund unserer vielen Erfahrungen gut helfen. Ein Schlüssel ist die Partizipation der dort lebenden Bevölkerung. Ein Ansatz ist es, einen sanften, naturorientierten Tourismus dort hinzulenken, der nicht zerstört, und kleine Unternehmen aufzubauen, die regionale Produkte umweltverträglich produzieren und vermarkten. Dazu gehört auch ein fairer Handel. Wichtig sind Kooperationen und ein Austausch mit unseren Biosphärenreservaten in Deutschland. In meiner Stiftung arbeiten, oft durch Stipendienprogramme ermöglicht, phasenhaft junge Menschen aus den Projektländern. So entstehen Brückenköpfe für eine zukünftige gemeinsame Arbeit.  

 Dass es solche UNESCO-Schutzgebiete auch in Deutschland gibt, verdanken wir zum Teil Ihnen ...
Ich konnte in den letzten 20, 30 Jahren viel mithelfen, da ich von 1991 bis 2018 Mitglied im deutschen Nationalkomitee des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ war. Westdeutschland hatte ja zum Zeitpunkt der Wende keine Biosphärenreservate, in der DDR hatten wir zwei. In der Wendezeit konnten wir diese deutlich erweitern und vier weitere begründen. Auch im Westen Deutschlands entstanden im Prozess der Wiedervereinigung erste Biosphärenreservate. Der damalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer hat dabei eine großartige Rolle gespielt. Heute gibt es deutschlandweit 16 Biosphärenreservate, in allen Bundesländern.  

Trotzdem hat sich in den letzten Jahren auch manches zum Negativen entwickelt ...
Zur Zeit der Wiedervereinigung gab es den Begriff „ökologisch-soziale Marktwirtschaft“. Das „ökologisch“ wurde dann nach drei, vier Jahren auf einmal stillschweigend weggelassen. Die Marktwirtschaft mit ihrer Agrarpolitik, die EU-Subventionen für die Agrarindustrie, die wir alle als Steuerzahler mittragen, das Produzieren für den spekulativen Weltmarkt und nicht mehr für die Region – all das darf so nicht weitergehen. Das ist ein weiteres Feld, auf dem wir als Stiftung aktuell tätig sind.  

"Die Natur ist unsere Lebensgrundlage. Wenn wir die letzten Kulturen, die über Jahrtausende nachhaltig waren, zerstören, wo haben wir dann noch Werte? Eine Gesellschaft, die das alles vergessen hat, ist sehr schnell am Ende."
Prof. Dr. Michael Succow
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Politische Lobbyarbeit auf EU-Ebene?
Das ist sehr aufwendig und schwierig, hier wird viel Geld ausgegeben und ist am meisten zu „verdienen“. Es wirkt eine sehr starke Agrarlobby. Wir brauchen drängender denn je eine EU-Agrarreform. Weg davon, den Gewinn zu privatisieren und die Schäden zu sozialisieren. Wer unter seinem Acker ein trinkfähiges Grundwasser erzeugt, der muss honoriert werden, nicht derjenige, unter dessen Acker sich kaum noch Grundwasser bildet, das dazu noch hoch belastet ist. Es ist eine Fehlentwicklung, dass auf einem Viertel bis Drittel der Äcker Energiepflanzen angebaut werden. Wir brauchen unsere Äcker, um dort sozial und ökologisch verantwortbar Nahrung zu erzeugen und für die Tiere hochwertiges Futter aus der Region. Die Erträge werden bei dieser Wirtschaftsweise um etwa ein Drittel geringer sein, aber es wäre wieder eine gesunde Landschaft: Gesunde Böden, gesunde Ökosysteme, gesunde Nahrung, gesunde Menschen. Das muss das Ziel sein.   

Wo setzt Ihre Stiftung dabei an?
Wir kooperieren unter anderem mit Landbesitzern, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und auf ökologisches Wirtschaften umstellen. Wir brauchen Beispiele des Gelingens. Das Ziel ist, giftfreie Kulturlandschaften zu schaffen, Modellregionen, die auch frei von Überernährung sind. Diese Landschaften sind besonders für den Naturtourismus interessant. Es ist bislang schwer, mit Vertretern des Bauernverbandes zu reden. Da sind die Tourismusverbände offener. Sie begreifen den Wert von Landschaften, in denen noch Mohn und Kornblumen blühen, Lerchen singen und regionale Produkte erzeugt und vermarktet werden.  

Wie viele Leute arbeiten heute in Ihrer Stiftung – und in welchen Themenfeldern?
Zurzeit arbeiten etwa 40 Personen in der Stiftung, in mehreren Bereichen: Moor- und Klimaschutz, eng verbunden mit der Universität über das Greifswald Moor Centrum; UNESCO-zertifizierte Großschutzgebiete, das sind vor allem internationale Projekte; in Deutschland ist es die ökologisch orientierte Landnutzung und die Sicherung unseres Flächenbesitzes. Immerhin sind das inzwischen etwa 1.600 Hektar aus dem Nationalen Naturerbe. Mit diesen Flächen verdienen wir kein Geld. In Mooren, Seen und Wäldern ist die Nutzung generell ausgesetzt, hier soll die Natur „sich selber leben“. Daneben geht es uns aber auch um den Erhalt historisch gewachsener Kulturlandschaften mit ihrer großen Diversität, zum Beispiel als Weide genutzte Überflutungsräume an der Ostseeküste. Generell gilt es, diese Gebiete auch für Naturbegegnung und ökologische Bildung zu nutzen, etwa Naturlehrpfade anzulegen.  

Sie werden nächstes Jahr 80. Was ist heute Ihre Rolle in der Stiftung? Und wie planen Sie ihre Nachfolge?
Wenn ich in Greifswald bin, gehe ich jeden Tag in die Stiftung und bin mindestens einen halben Tag dort. Aktuell arbeite ich zusammen mit meinem Freund Lebrecht Jeschke an einem Buch, das bald erscheinen soll. Es heißt: „Deutschlands Moore – ihr Schicksal in unserer Kulturlandschaft“. Meine Tochter Kathrin übernimmt Anfang 2021 satzungsgemäß in meiner Nachfolge den Stiftungsratsvorsitz. Sie wird in der Stiftung die Öffentlichkeitsarbeit, das Fundraising und das Themenfeld Naturtourismus weiter ausbauen.   

Sie haben die Stiftung vor 20 Jahren mit einem geringen Kapital gegründet. Wie finanziert sie sich? 
Hauptsächlich über Drittmittel, unter anderem vom Bundesumweltministerium und Bundesentwicklungsministerium, EU- und Ländermitteln, aber auch mithilfe von Stiftungen, etwa der Umweltstiftung Michael Otto, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, des Naturschutzfonds Brandenburg und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Glaubwürdigkeit und fachliche Kompetenz sind dabei unser höchstes Gut. Manches wird auch durch Unternehmen und Einzelpersonen möglich. Zum Beispiel das Programm „Succownauten“, das der Unternehmer und Stifter Dieter Mennekes vor vier Jahren ins Leben gerufen hat, der im April gestorben ist. 

Über die Succownauten konnte man im Oktober 2019 einen spannenden Artikel im „Spiegel“ lesen. Das sind Studierende, mit denen Sie auf Exkursion gehen ...
Im August waren wir eine Woche im Nordosten Brandenburgs, das war die vierte dieser jährlichen Touren. Dafür können sich Studenten deutscher Universitäten aus den Themenfeldern Nachhaltigkeit, Landnutzung und Naturschutz bewerben. 20 werden jedes Jahr ausgewählt. Während der Exkursion entsteht eine starke Gemeinschaft von Menschen, die ähnlich denken und die das Vermächtnis, das ich in mir trage, weiterführen wollen. Das ist etwas, was nicht viel kostet, aber so wichtig ist. Dieses Jahr haben die Succownauten eine Alumnigruppe gegründet, um weiter verbunden zu bleiben. Was kann es Schöneres geben? Das hat mir wieder viel Kraft gegeben, genauso wie Fridays for Future. Da stehen junge Menschen und sagen: Wir wollen so nicht mehr weitermachen. Das gibt mir genauso Hoffnung wie die Aufenthalte bei traditionell lebenden Völkern, die noch von tiefer Naturliebe geprägt sind, von der Liebe zu den Tieren, die sie halten, und die den Boden achten. Ohne Liebe geht sowieso nichts. Die Natur ist unsere Lebensgrundlage. Wenn wir die letzten Kulturen, die über Jahrtausende nachhaltig waren, zerstören, wo haben wir dann noch Werte? Eine Gesellschaft, die das alles vergessen hat, ist sehr schnell am Ende. 

Autor
Benita v. Behr

freie Journalistin und Lektorin

Alle Beiträge von Benita v. Behr
Zur Person

Prof. Dr. Michael Succow wurde im Januar 1990 kurzfristig stellvertretender Minister für Naturressourcenschutz und Landnutzungsplanung im damals neu zu formierenden Ministerium für Natur, Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR. In den wenigen Monaten bis zur Wiedervereinigung gelang es ihm mit seinem Team, das Nationalparkprogramm der DDR auf den Weg zu bringen. 4,5 Prozent der DDR-Fläche gingen so als Biosphärenreservate, Nationalparke und Naturparke neuer Prägung in den Einigungsvertrag ein und wurden damit zum Erhalt des Naturkapitals gesichert. 1992 wurde er an die Universität Greifswald berufen, wo er bis 2006 den Lehrstuhl für Geobotanik und Landschaftsökologie innehatte und Direktor des Botanischen Instituts und Gartens war. Nachdem ihm 1997 der Alternative Nobelpreis zuerkannt worden war, gründete er mit dem Preisgeld 1999 die Michael Succow Stiftung.

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