70 Jahre Bundesverband Deutscher Stiftungen

Am 20. September 1948 haben sich einige Dutzend bayerische Stiftungen und Stiftungsverwaltungen auf den gemeinsamen Weg gemacht und in Augsburg einen Verband gegründet.

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vertritt die Interessen der mehr als 23.000 Stiftungen in Deutschland. Mit über 4.500 Mitgliedern ist er der größte und älteste Stiftungsverband in Europa. Der Verband ist das führende Kompetenzzentrum für Stiftungen und einflussreiches Sprachrohr gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Der Bundesverband ist starker und unabhängiger Partner an der Seite seiner Mitglieder – und das seit nunmehr 70 Jahren.

70 Jahre Bundesverband Deutscher Stiftungen

1948 In Würzburg treffen sich am 2. April Prof. Dr. Freiherr von Pölnitz, Ludwig Kastner und Prof. K. Franz und initiieren das erste Stiftungstreffen nach dem Zweiten Weltkrieg. Am 20. September findet die erste Tagung mit 29 Teilnehmenden in Würzburg statt.
1952 Die erste Satzung wird unter dem Namen "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Wohltätigkeits­, Erziehungs­ und Kulturstiftungen" in Augsburg verabschiedet 1961.
1961 Der Name "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Stiftungen" wird in Würzburg amtlich anerkannt.
1963 Das "Handbuch des Stiftungsrechts" von Prof. Dr. Hans Liermann wird als erste Publikation der Arbeitsgemeinschaft in Tübingen veröffentlicht.
1976 Mit Walter Scheel nimmt erstmals ein Bundespräsident an der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft in Lüneburg teil.
1980 In Bremen werden die ersten Medaillen für Verdienste um das Stiftungswesen an S. D. Joseph Ernst Fürst Fugger von Glött und Alfred Toepfer verliehen.
1986 Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Stiftungen zieht von Augsburg nach Bonn.
1990 Auf der Mitgliederversammlung in Mainz gibt sich der Verband eine neue Satzung und  den heutigen Namen: Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V.
1994

Mit Dr. Norbert Marahrens nimmt der erste hauptamtliche Geschäftsführer in Teilzeit seine Arbeit in Bonn auf.

Der erste Deutsche Stifterpreis geht in Aachen an Horst Flakowski 1998.

1998 Zum 50. Jubiläum wird in Würzburg das tausendste Mitglied begrüßt und die erste Website des Verbandes geht online.
1999 Der Bundesverband zieht von Bonn in die neue Bundeshauptstadt Berlin.
2000 Auf der 56. Jahrestagung in Weimar erhält Eske Nannen als erste Frau den Deutschen Stifterpreis.
2001 Die Initiative Bürgerstiftungen (heute Bürgerstiftungen Deutschlands) wird gegründet.
2005 Der Bundesverband zieht ins heutige Haus Deutscher Stiftungen in Berlin­ Mitte und ist Mitgründer des Bündnisses für Gemeinnützigkeit.
2006 Die 100. Bürgerstiftung wird gegründet.
2006 Die Grundsätze guter Stiftungspraxis werden am 11. Mai in Dresden verabschiedet. 
Die Jahrestagung heißt ab diesem Jahr Deutscher StiftungsTag.

Der Verband vergibt erstmals den KOMPASS und bietet zehn Jahre lang guten Beispielen für Stiftungskommunikation eine Bühne.
2007 Der 1. StiftungsReport erscheint und entwickelt sich zu einer beliebten Veröffentlichungsreihe.
2008 Der Verband wird als "Verband des Jahres" ausgezeichnet und feiert sein 60­jähriges Jubiläum.

Die Pressestelle erhält für ihre hervorragende Kommunikation den Preis des Bundesverbandes deutscher Pressesprecher "Goldener Apfel".

Das 3.000 Mitglied wird auf dem Deutschen StiftungsTag in München offiziell begrüßt.
2009 Mit dem 1. Sonderkongress "Perspektive 2015 – Stiftungshandeln in besonders schwierigen Zeiten" wird der spätere Hildesheimer Tag des Stiftungsmanagements aus der Taufe gehoben.

Am 5. Dezember wird erstmals der Deutsche Engagementpreis verliehen.
2010 Der Bundesverband ist Mitgründer der "Initiative Transparente Zivilgesellschaft" .
2012

Die Grundsätze guter Verwaltung von Treuhandstiftungen werden  verabschiedet.

Das Stiftungspanel zur schnellen und aktuellen Erhebung von Daten zum deutschen Stiftungssektor geht online.

Die Konferenz der Arbeitskreisleitungen nimmt ihre Arbeit auf.

2013 Erstmals wird am 1. Oktober der europaweite Tag der Stiftungen gefeiert.
2014 Das Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung wird zum ersten Mal vergeben.
2016 Die European Community Foundation Initiative (ECFI) beginnt ihre Arbeit.
2017 Die Website des Bundesverbandes wird aufgefrischt und das neue Format "Bundesverband vor Ort" geht an den Start.
2018 Die neue StiftungssucheBasic und Plus geht online.

 

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