Engagement von Bürgerstiftenden

Das erste Mal in der Geschichte des Deutschen Stifterpreises wird eine so große Gemeinschaft von Stiftenden geehrt. Wir haben Beispiele zusammengetragen, die zeigen, wie sich Bürgerstifterinnen und -stifter in ihren Städten und Dörfern mit Zeit, Geld und Ideen engagieren.

„Viele wollen mit anpacken, trauen sich aber nicht“

Elizaveta Khan ist Stifterin bei KalkGestalten. Die Kölner Stiftung begleitet zahlreiche Projekte im gleichnamigen Stadtteil und motiviert die Leute vor Ort, mitzuhelfen – etwa bei der Integration geflüchteter Menschen.

“Nicht klagen, sondern selbst aktiv werden”

Doris Elfert engagiert sich seit 15 Jahren in der Bürgerstiftung Weimar. Im vergangenen Jahr erhielt sie für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit das Bundesverdienstkreuz. Wir haben sie gefragt, weshalb sie sich für die Belange der Klassikerstadt einsetzt und was andere Bürgerstiftende aus ihren Erfahrungen lernen können.

„Bürgerschaftliches Engagement ist auch Demokratiebildung”

Anja Poller engagiert sich seit 2006 für ihre Stadt Chemnitz. Was als Ehrenamt begann, ist mittlerweile zum Hauptamt geworden. Im Interview berichtet die Geschäftsstellenleiterin der Bürgerstiftung für Chemnitz, was sie an der Bürgerstiftung reizt und warum sie Bürgerschaftliches Engagement auch als Demokratiebildung versteht.

Mein Kopf sprudelte vor Ideen!

Mert Salur ist 24 Jahre alt und war bei der Bürgerstiftung Bielefeld aktiv. Im Interview mit dem Bundesverband spricht der junge Bürgerstifter über Motivation und seine erste Projektidee.

„Unsere Stiftung muss genauso bunt sein wie Neukölln“

In Neukölln gibt es nichts, was es nicht gibt. In dem Berliner Stadtteil leben Menschen aller Generationen und ganz unterschiedlicher sozialer Milieus aus mehr als 160 Nationen zusammen. Die Bürgerstiftung Neukölln will sich für alle Menschen im Viertel einsetzen.

Foto: Kerstin Wendt

„Bürgerstiftungen sind ein wichtiger Gegenspieler der Kommunalpolitik“

Als Christian Pfeiffer 1996 mit seinen Freunden am Esstisch saß, wusste er noch nicht, was er mit der Gründung der ersten deutschen Bürgerstiftung auslösen würde.

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“Gemeinsam wird’s mehr”

Christina Jakob wurde bereits als Studentin Zeitstifterin der Bürgerstiftung Halle. Im Interview erzählt die 29-Jährige, warum sie sich ehrenamtlich engagiert, weshalb sie die Idee der Bürgerstiftung fasziniert und was für sie eine starke Demokratie ausmacht.