Was bedeutet der "postfaktische Wandel" für die Stiftungslandschaft?

"Gesellschaftliche Veränderungen erfordern kritisches Denken, kooperatives Arbeiten und kreative Lösungsansätze. Im ThinkLab dafür Zeit zu nehmen und den Blick zu weiten, war besonders gewinnbringend."
Kathrin Fehse, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
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"Uns als Bildungsstiftung betrifft der postfaktische Wandel in vielfacher Hinsicht. Im ThinkLab konnte ich kennenlernen, wie andere Stiftungen mit diesem Phänomen umgehen. Das war sehr hilfreich."
Andreas Knoke, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
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"Öffentlichkeitsarbeit muss besonders auf Veränderungen in der Gesellschaft achten. Erreicht man die Zielgruppen nicht mehr, geht die Hebelwirkung verloren. Das ThinkLab schärft hier den nötigen Blick."
Sven Focken-Kremer, GLS-Treuhand
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"Mit dem ThinkLab bietet der Bundesverband einen Ort, an dem man in neuen Gruppen und in ungewohnten Formaten arbeitet – losgelöst vom Arbeitsalltag. Das war eine schöne Erfahrung."
Dr. Wiebke Rasmussen, PHINEO
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Das erste Lab fand von März bis Juni 2017 statt und stand unter der Fragestellung:

Was bedeutet der "postfaktische Wandel" für die Stiftungslandschaft?"

Immer größere Bevölkerungsschichten sind in ihrem Widerwillen gegen "die da oben" bereit, Tatsachen zu ignorieren und sogar offensichtliche Lügen bereitwillig zu akzeptieren. Nicht der Anspruch auf Wahrheit, sondern das Aussprechen der "gefühlten Wahrheit" führt im "postfaktischen Zeitalter" zum Erfolg", so begründete die Gesellschaft für deutsche Sprache die Wahl dieses Begriffs zum Wort des Jahres 2016.

Doch was bedeutet die hinter dem Begriff "postfaktisch" stehende Veränderung in Politik und Gesellschaft für die Arbeit von Stiftungen? Ergeben sich neue Handlungsfelder oder müssen bisherige Ansätze neu ausgerichtet werden? Erleben wir nur einen kurzfristigen Trend, oder sollten sich Stiftungen intensiver damit auseinander setzen, wie der Überlagerung oder gar Verdrängung der Realität durch die Behauptung begegnet werden sollte?   

Und was bedeutet dies bei der Definition und Ansprache von Zielgruppen, insbesondere, wenn die Zahl derer weiter zunimmt, die vorgeben "das Establishment" abzulehnen und deshalb jegliche Ansprache verweigern?

Teilnehmerinnen und Teilnehmer Lab1

Anja Butzek, Stiftung Jüdisches Museum Berlin

Kathrin Fehse, Children for a better World e.V., München

Sven Focken-Kremer, Denkwerkstatt der Montag Stiftungen Gemeinnützige Aktiengesellschaft, Bonn

Astrid Gabler, Fürstlich und Gräflich Fuggersche Stiftungen, Augsburg

Andreas Geis, Körber-Stiftung, Hamburg

Andreas Knoke, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gemeinnützige GmbH, Berlin

Dr. Stephan Lüttich, Klosterkammer Hannover

Dr. Wiebke Rasmussen, Teach First Deutschland gemeinnützige GmbH, Berlin

Impressionen vom Lab 1

Dr. Gereon Schuch

Leiter ThinkLab Deutscher Stiftungen
Geschäftsführer Deutsche StiftungsAkademie gGmbH

Telefon (030) 89 79 47-13