Künstliche Intelligenz in der Stiftungsarbeit

Der Stiftungsfokus Nr. 22 liefert erstmals Befunde zur Nutzung und organisationalen
Verankerung KI-basierter Anwendungen in der Stiftungsarbeit in Deutschland. 
Grundlage ist die Stiftungspanel-Jahresbefragung 2026 mit 450 rechtsfähigen 
Stiftungen bürgerlichen Rechts.

Das Wichtigste in Kürze:

  • KI ist im Stiftungssektor angekommen, aber noch nicht überall etabliert: 41 Prozent der befragten Stiftungen nutzen KI-basierte Anwendungen, weitere 16 Prozent planen den Einsatz. Zugleich erwarten 35 Prozent, dass KI künftig eine größere Rolle für ihre Arbeit spielen wird.
  • KI wird vor allem unterstützend für Recherche, Wissensmanagement und Kommunikation eingesetzt. 77 Prozent der KI-nutzenden Stiftungen verwenden KI zumindest gelegentlich in vier oder mehr Arbeitsbereichen, regelmäßig, also täglich oder wöchentlich, tun dies jedoch nur 28 Prozent.
  • KI-Nutzung ist bei Stiftungen mit hauptamtlichen Strukturen auf operativer Ebene deutlich verbreiteter als bei Stiftungen ohne hauptamtliche Beschäftigte auf operativer Ebene.
  • Die praktische Nutzung ist häufig weiter als ihre formale Rahmung: Unter den KI-nutzenden Stiftungen haben erst 39 Prozent den KI-Einsatz klar oder teilweise geregelt.
  • KI-nutzende und planende Stiftungen haben ähnliche Unterstützungsbedarfe. Besonders gefragt sind Praxisbeispiele, Orientierung zu Einsatzmöglichkeiten sowie Unterstützung bei rechtlichen Fragen und bei der Bewertung von KI-Inhalten.
     

Weitere Zahlen und Daten zum Stiftungssektor finden Sie hier

Stiftungsfokus Nr. 22

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