Ihr Beitrag nach solidarischem Prinzip

Bei der Gestaltung des jährlichen Mitgliedsbeitrages wird seit Gründung des Verbandes das Solidarprinzip angewandt. Die richtige Eingruppierung ermöglicht kleinen wie großen Stiftungen eine gleichberechtigte Teilhabe am Netzwerk.

Die Beitragshöhe richtet sich nach der finanziellen Leistungsfähigkeit einer Stiftung. Berechnungsgrundlage sind die Ausgaben für den Satzungszweck. Für die Ermittlung der Höhe der Ausgaben wird das Durchschnittsbudget der vergangenen drei Jahre herangezogen. Bei neugegründeten Stiftungen werden die zu erwartenden Kapitalerträge zugrunde gelegt.

Das Beitragssystem ist in fünf Beitragsgruppen unterteilt. Der Berechnungssatz ist abhängig von der Zugehörigkeit zu einer Beitragsgruppe. In Gruppe V und IV werden 2‰  der Ausgaben als Beitrag berechnet, in Gruppe III 2,5‰ und in Gruppe II und I 3,0‰ (s. Tabelle).

Der jährliche Mindestbeitrag beträgt 150 Euro. Anstaltsträgerstiftungen sowie von der öffentlichen Hand abhängige Stiftungen können in die nächstniedrigere Gruppe eingestuft werden. 

Der Mitgliedsbeitrag bezieht sich auf das Kalenderjahr.

Beitragsbemessung für Stiftungen
Gruppe Ausgaben für den Satzungszweck in € Beitragshöhe / Jahr in € Berechnungssatz
I > 2.500.000 > 7.500 3,0 ‰
II 1.000.000 – 2.500.000 2.500 – 7.500 3,0 ‰
III 500.000 – 1.000.000 1.000 – 2.500 2,5 ‰
IV 200.000 – 500.000 400 – 1.000 2,0 ‰
V 0 – 200.000 150 – 400 2,0 ‰

 Bei Fragen zur Beitragsgestaltung kommen Sie gern auf uns zu!