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Der Förderwettbewerb soll neuen Ideen, die zur Stärkung der positiven Debattenkultur beitragen, Spielraum zur Entfaltung geben und zur ersten Praxiserprobung verhelfen. Hierzu vergibt Das NETTZ – die Vernetzungsstelle gegen Hate Speech jährlich rund 20.000 Euro, um bis zu 6 Projekte zu unterstützen, die sich gegen Hass im Netz engagieren und / oder sich für eine positive Debattenkultur einsetzen.

Projektpartner: betterplace lab, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Robert Bosch Stiftung,

Kontakt: Hanna Gleiß, Projektleiterin, betterplace lab, info[at]das-nettz[punkt]de

www.das-nettz.de

Amadeu Antonio Stiftung

Mit ihren Projekten setzt die Amadeu Antonio Stiftung einen deutlichen Schwerpunkt: Sie fördert, ermutigt und unterstützt Initiativen und Projekte, die sich für eine demokratische Zivilgesellschaft einsetzen und sich aktiv mit den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus beschäftigen.

Besonderes Interesse hat die Stiftung an der Förderung von kleinen Initiativen und Projekten, die auf anderem Wege wenige Chancen auf finanzielle Unterstützung haben. Denn hier entstehen häufig kreative und sehr wirksame Ideen. Bei vielen dieser Projekte arbeiten Bürgerinnen, Bürger und Verantwortliche aus unterschiedlichen Bereichen, z.B. der Schule, Kommune und Wirtschaft, eng zusammen.

Kontakt: info[at]amadeu-antonio-stiftung[punkt]de

www.amadeu-antonio-stiftung.de/foerderung

Hertie-Stiftung

Mit dem Deutschen Integrationspreis möchte die Gemeinnützige Hertie-Stiftung überzeugende Integrationsprojekte finden, fördern, sie bei der Umsetzung begleiten und auszeichnen – durch eine Kombination von Crowdfunding mit Stiftungspreisgeld.

Dafür treten alle ausgewählten Projekte nach einer Qualifizierungsphase in einem Crowdfunding-Contest auf der Plattform Startnext an. Die erfolgreichsten Projekte erhalten bis zu 20.000 Euro Preisgeld von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Zusätzlich vergibt unsere Jury 50.000 Euro Preisgelder.

Kontakt: Dr. Claudia Becker, Kommunikation, Hertie-Stiftung, beckerC[at]ghst[punkt]de

www.startnext.com/pages/deutscher-integrationspreis

Es ist kein Förderprogramm wie jedes andere. Hinter dem Namen "Engagierte Stadt" verbirgt sich nicht weniger als ein Paradigmenwechsel in der Förderung des Bürgerengagements in Deutschland. Fünf Stiftungen, ein Unternehmen und die Bundesregierung investierten mehr als drei Millionen Euro, um die Weiterentwicklung von Engagementstrukturen in Städten und Gemeinden zu stärken. Neu ist vor allem der Zuschnitt des Förderprogramms. Erstmals stehen nicht bestimmte Projekte oder Organisationsformen im Fokus. Gefördert werden stattdessen lokale Kooperationen unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure, die dort zu einer Engagementstrategie aus einem Guss führen.

Projektpartner: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bertelsmann Stiftung, Bethe-Stiftung, Breuninger Stiftung, Körber Stiftung, Joachim Herz Stiftung, Robert Bosch Stiftung

Kontakt: Eva Nemela, Leitung Programmbüro, Körber Stiftung, nemela[at]koerber-stiftung[punkt]de

www.engagiertestadt.de

Gerda Henkel Stiftung

Die Gerda Henkel Stiftung hat einen neuen Förderschwerpunkt zum Thema "Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung" eingerichtet. "Demokratie" als Oberbegriff des epochenübergreifenden historischen Förderschwerpunkts kann nur eine Suchrichtung, eine heuristische Vorgabe sein, keine Universalisierung eines – etwa unseres heutigen – Gesellschafts- und Politiksystems. Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Beantragt werden können Projekte zu thematischen Schwerpunkten, die von einer Forschergruppe bearbeitet werden.

Kontakt: Thomas Podranski, Projektreferent, Gerda Henkel Stiftung, podranski[at]gerda-henkel-stiftung[punkt]de

www.gerda-henkel-stiftung.de/demokratie

Hertie-Stiftung

Das Hertie-Innovationskolleg (HIK) ist ein Programm der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, das das Zusammenleben in Europa durch Vorhaben mit gesellschaftlicher Wirkung und Vorbildcharakter mitgestaltet. Es fördert Ideen von freien Denkern sowie zukunftsweisende, praxisorientierte Projekte unterschiedlicher Formate innerhalb des Stiftungsbereichs Demokratie stärken.

Kontakt: Dr. Andrea Stiebritz, Leiterin HIK, Hertie-Stiftung

StiebritzA[at]ghst[punkt]de

www.hertie-innovationskolleg.de

Doris-Wuppermann-Stiftung

Demokratie lebt durch die Menschen, die sich politisch engagieren. Demokratie braucht Akteure, die sich für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität, interkulturelles Miteinander, Toleranz und Achtung der Würde aller Menschen einsetzen und nach diesen Werten leben wollen. Politisches Engagement gerade junger Menschen zu wecken und sie für eine soziale Demokratie und den europäischen Gedanken zu gewinnen, ist deshalb eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.

Die Doris-Wuppermann-Stiftung setzt an diesem Punkt an. Sie will junge Menschen zum politischen Handeln ermuntern und ihr politisches Engagement unterstützen. Sie setzt auf aktives Eintreten für eine soziale Demokratie jenseits von Parteizugehörigkeit und Karrieredenken. Sie ist offen für neue Formen und Wege.

Kontakt: dws-stiftung[at]t-online[punkt]de

www.doris-wuppermann-stiftung.de

F. C. Flick Stiftung

Die Stiftung fördert im Wege der Projektförderung Maßnahmen zum Zweck der Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz. Die F. C. Flick Stiftung unterstützt Projekte, die geeignet sind, die Völkerverständigung zu fördern, Rechtsextremismus, Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und daraus motivierte Gewalt in Deutschland entgegenzuwirken. Zielgruppe der Förderung sind Kinder und Jugendliche. Zielgebiet der Förderung sind die Neuen Bundesländer und Berlin. Die Stiftung fördert insbesondere innovative Projekte im kulturellen, sportlichen und pädagogischen Bereich und Jugendaustauschprojekte, vorwiegend mit den Ländern des östlichen Europas und Israel. Die Projekte sollten nachhaltig angelegt sein.

Kontakt: Susanne Krause-Hinrichs, Geschäftsführung, F. C. Flick Stiftung, info[at]stiftung-toleranz[punkt]de

www.stiftung-toleranz.de/foerderung

 

Deutsche Telekom Stiftung

Mit der bundesweiten Initiative Ich kann was! unterstützt die Deutsche Telekom Stiftung Projekte und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Ziel ist es, insbesondere jungen Menschen aus benachteiligtem Umfeld Kompetenzen zu vermitteln, die es ihnen ermöglichen, selbstbestimmt und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und die eigene Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Jedes Jahr wählt eine unabhängige Expertenjury neue Projekte für Ich kann was! aus. Unter dem Motto „Kompetenzen für die digitale Welt" werden verstärkt Vorhaben unterstützt, die einen kreativen und zugleich kritischen Umgang mit Medien und der digitalen Welt fördern. Kinder und Jugendliche sollen so handlungsorientiert die souveräne Nutzung digitaler Werkzeuge erlernen. Die nächste Ich kann was!-Ausschreibung startet im Frühjahr 2020.

Kontakt: Esther Dolas, Projektleiterin, Deutsche Telekom Stiftung, esther.dolas[at]telekom-stiftung[punkt]de

www.telekom-stiftung.de/projekte/ich-kann-was

Seit über zehn Jahren fördert Jugend debattiert sprachliche und politische Bildung sowie Meinungs- und Persönlichkeitsbildung. Inzwischen sind bundesweit mehr als 200.000 Jugendliche und knapp 8.000 Lehrkräfte an über 1.000 Schulen am Projekt beteiligt. Im Mittelpunkt steht ein bundesweiter Wettbewerb, der Schüler der Klassen 8-10 und 11-13 aller Schularten zum Debattieren einlädt. Debattieren heißt: Position beziehen, Gründe nennen, Kritik vortragen – gegen- und miteinander. In der Kommunikationsgesellschaft braucht jeder diese Fähigkeiten.

Der Wettbewerb findet zunächst auf Schul-, Regional-, und Landesebene statt. Höhepunkt ist das Bundesfinale, bei dem die besten Debattanten aus ganz Deutschland in Berlin aufeinandertreffen. Ab Klasse 5 beginnt Jugend debattiert bereits mit einer Unterrichtsreihe. Zuvor werden die Lehrkräfte fächerübergreifend im Debattieren geschult. Mit speziellen Unterrichtsmaterialien ausgestattet, trainieren sie anschließend ihre Schüler im Unterricht. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Heinz Nixdorf Stiftung, der Stiftung Mercator und der Robert Bosch Stiftung getragen.

Projektpartner: Bertelsmann Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Hertie-Stiftung, Mercator Stiftung, Heinz Nixdorf Stiftung

Kontakt: Ansgar Kemmann, Leiter, Hertie-Stiftung, Kemmann[at]ghst[punkt]de 

www.jugend-debattiert.de

Robert Bosch Stiftung

Extremismus hat ganz unterschiedliche Facetten und bleibt in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen eine große Herausforderung. Die Robert Bosch Stiftung fördert das Engagement von Jugendlichen, die sich gegen die Entwicklung extremistischer Strömungen und für eine offene, demokratische Gesellschaft engagieren und ein sichtbares Zeichen gegen Extremismus setzen wollen – offline wie online.

Kontakt: Elena Jung, Projektmanagerin, Robert Bosch Stiftung,
Kontaktformular

www.bosch-stiftung.de/de/projekt/jugend-gegen-extremismus

Stiftung Lesen

Die Stiftung Lesen unterstützt in „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ in den kommenden Jahren bis zu 465 Leseclubs in ganz Deutschland. In der ersten Förderphase des BMBF-Programms wurden in den Leseclubs bereits rund 40.000 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren mit regelmäßigen Angeboten erreicht, viele davon aus bildungsbenachteiligten Verhältnissen.
Die Leseclub-Bündnispartner sind so vielfältig wie die Angebote in den Leseclubs.  Alle Einrichtungen, die Zugang zu Kindern und Jugendlichen im Alter von 6-12 Jahren haben, können sich bei uns um eine Förderung bewerben. Und diese Bewerbung lohnt sich: Der Aufbau eines Leseclubs umfasst eine umfangreiche Ausstattung mit aktuellen Medien und außerdem Weiterbildungen und Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Betreuer/-innen. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung sind die nachweisbare Bildungsbenachteiligung im Sozialraum sowie die Möglichkeit, den Leseclub im freizeitlichen und freiwilligen Rahmen anzubieten.

Kontakt: leseclubs[at]stiftunglesen[punkt]de

www.leseclubs.de/leseclubs/jetzt-bewerben

Das Projektbüro „Frauen in Kultur & Medien“ des Deutschen Kulturrates führt zum dritten Mal ein bundesweites 1:1-Mentoring-Programm für hochqualifizierte Künstlerinnen und Kreative durch, die im Kultur-und Medienbereich eine Führungsposition anstreben.

Den ausgewählten Mentees werden Mentorinnen oder Mentoren an die Seite gestellt, die herausragende Führungspositionen in Kultureinrichtungen oder der Kreativwirtschaft inne haben, bzw. erfolgreich selbstständig tätig sind, die über ein weit gespanntes Netzwerk verfügen, im Markt präsent sind und ambitionierten Frauen gerne etwas von ihrem Know-How vermitteln, damit diese eine größere Chance erhalten, ebenfalls in Führungspositionen vorzustoßen.

Projektpartner: Deutscher Kulturrat, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Mentorinnen aus dem Stiftungsbereich

Kontakt: Dr. Cornelie Kunkat, Referentin für Frauen in Kultur & Medien, Deutscher Kulturrrat, c.kunkat[at]kulturrat[punkt]de

www.kulturrat.de/thema/frauen-in-kultur-medien/mentoring-programm

Der Sächsische Förderpreis für Demokratie ehrt seit 2007 jedes Jahr das Engagement und innovative Projektbeispiele der demokratischen sächsischen Zivilgesellschaft. Der Kommunenpreis wird seit 2014 für ermutigendes Engagement von Städten und Gemeinden vergeben. 62 Projekte und 5 Kommunen konnten so in den letzten 12 Jahren ausgezeichnet werden. Insgesamt 771 Bewerbungen gingen in dieser Zeit ein – ein lebendiger Ausschnitt des vielfältigen Engagements in Sachsen für gelebte Demokratie.

Projektpartner: Amadeu Antonio Stiftung, Freudenberg Stiftung, Sebastian Cobler Stiftung, Cellex Stiftung, Dirk Oelbermann Stiftung

Kontakt: Benjamin Winkler, Amadeu Antonio Stiftung, foerderpreis[at]amadeu-antonio-stiftung[punkt]de

www.demokratiepreis-sachsen.de

START fördert und begleitet herausragende junge Menschen drei Jahre lang auf ihrem Weg. START bietet Veranstaltungen zu zukunftsweisenden Fragestellungen und Themen wie interkulturelle Kompetenz, MINT und Politik, finanzielle Unterstützung sowie individuelle Betreuung durch Landeskoordinator*innen vor Ort.

Projektpartner: Start-Stiftung, Hertie-Stiftung

Kontakt: Kerstin Risse, Senior Managerin Fundraising, Start-Stiftung, kerstin.risse[at]start-stiftung[punkt]de

www.start-stiftung.de

Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ schreibt startsocial den 16. bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement aus. Bis zum 7. Juli 2019 können sich soziale Initiativen wieder für eines von 100 startsocial-Stipendien bewerben. Mitmachen können alle, die soziale Probleme oder Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken. Sowohl bereits bestehende soziale Organisationen und Projekte als auch neue Konzepte und Ideen können am Wettbewerb teilnehmen.

Projektpartner: Allianz, Deutsche Bank, Atos, Pro Sieben Media GmbH, Mc Kinsey & Company, Robert Bosch Stiftung

Kontakt: info[at]startsocial[punkt]de

startsocial.de/aktuelles/2019-05/06-startsocial-wettbewerb-jetzt-bewerben

Stiftung Mitarbeit

Die Stiftung Mitarbeit vergibt seit vielen Jahren Starthilfezuschüsse an kleinere lokale Organisationen mit geringen eigenen finanziellen und personellen Ressourcen sowie an neue Initiativen und junge Vereine, die in den Bereichen Soziales, Politik, Kultur, Umwelt und Bildung jenseits von Schule tätig sind. Wesentlich dabei ist, dass beispielhaft aufgezeigt wird, wie Zusammenschlüsse von Menschen das Leben in unserer Gesellschaft mitbestimmen und mit gestalten können.

Wer soll durch die Starthilfe gefördert werden?
Mit der Starthilfeförderung will die Stiftung Mitarbeit Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich an Gemeinschaftsaufgaben aktiv zu beteiligen und demokratische Mitverantwortung zu übernehmen. Dabei steht die Förderung von Aktionen und Initiativen im kommunalen Raum im Vordergrund. Die Stiftung Mitarbeit fördert im Durchschnitt ca. 50 bürgerschaftliche Initiativen und junge Vereine pro Jahr mit einer finanziellen Starthilfe.

Kontakt: starthilfe[at]mitarbeit[punkt]de

www.mitarbeit.de/foerderung_projekte/starthilfefoerderung/foerderrichtlinien

F. C. Flick Stiftung

Das  Engagement  für  ein  friedliches  Zusammenleben  aller  Bevölkerungsgruppen, für Toleranz und Verständigung zwischen den Kulturen und für die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus soll gewürdigt werden. Die  F.C.  Flick  Stiftung  gegen  Fremdenfeindlichkeit,  Rassismus  und  Intoleranz  lobt  den  „Steh-Auf-Preis  Toleranz  und  Zivilcourage“  2019  aus. Mit diesem Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, möchte die Stiftung Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen auszeichnen, die sich in besonderer Weise für die Stiftungsziele einsetzen.

Kontakt: Susanne Krause-Hinrichs, Geschäftsführung, C. F. Flick Stiftung, info[at]stiftung-toleranz[punkt]de

www.stiftung-toleranz.de/steh-auf-preis