Schader-Stiftung

Diese Stiftung setzt sich ein für ...

... Freizügigkeit (Art. 11 GG)
... die Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 13 GG)

Anliegen der Stiftung ist es, den Praxisbezug der Gesellschaftswissenschaften und deren Dialog mit der Praxis zu stärken. Die Stiftungsidee, die Gesellschaftswissenschaften zu fördern, indem man ihren Praxisbezug betont, entstand vor dem Hintergrund der langjährigen Erfahrungen des Stifters Alois M. Schader im Wohnungsbau und den dort vorhandenen Defiziten. In Zusammenarbeit mit den gesellschaftswissenschaftlichen Fachgesellschaften wurde der Schader-Preis ins Leben gerufen. Die Stiftung widmete sich auch anderen wichtigen Themen des gesellschaftlichen Wandels, wie der Integration von Zuwanderern, dem Bevölkerungsrückgang und dem damit notwendig werdenden Stadtumbau oder der sozialen Integration im Wohnquartier. Die Förderung der „Kommunikation und Kooperation von Gesellschaftswissenschaften und Praxis“ wurde zum Leitmotiv der Stiftung – und damit die Idee eines Austausches, der die unterschiedlichen Kompetenzen respektiert und zum Nutzen aller Beteiligten dient. Mit der Errichtung des Stiftungszentrums schuf die Stiftung auch im materiellen Sinne die Kommunikationsplattform, als die sie sich im ideellen Sinne schon verstand, als Ort für den Dialog zwischen Gesellschaftswissenschaften und Praxis. Das Schader-Forum stellt gesellschaftswissenschaftlichen Verbänden und Gesellschaften seine Räume auch für Veranstaltungen zur Verfügung. Es werden Veranstaltungen gefördert, deren Konzept eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Praxisbezug enthält, Wissenschaftler und Praktiker gleichermaßen beteiligt und verdeutlicht, zu welchen Problemlagen in der Praxis die Veranstaltungsthemen anschlussfähig sind. Der Vorstand der Schader-Stiftung entwickelt das Förderprogramm und verantwortet die operative Tätigkeit der Stiftung. Jährlich wird der Schader-Preis an Gesellschaftswissenschaftler verliehen, die aufgrund ihrer wissenschaftlichen Arbeit und ihres Engagements in der Praxis einen Beitrag zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Probleme geleistet haben. Zum Ensemble gehört des Weiteren das Haus Schader mit Garten und Galerie. Darin zeigen die Schader-Stiftung und das Hessische Landesmuseum Darmstadt seit 2007 gemeinsam konzipierte Ausstellungen. Die auf eine Verbindung von Gesellschaftswissenschaften und Praxis zielenden Forschungsfelder der Schader-Stiftung stehen im Dialog mit der Kunst der Gegenwart. Im Oktober 2014 wurde die Kooperation mit einer neuen Ausrichtung fortgesetzt. In der aktuellen Ausstellungsreihe „DIALOGE“ präsentieren die Schader-Stiftung und das Hessische Landesmuseum Darmstadt gemeinsam zeitgenössische, jüngere Künstler unter thematischen Schwerpunkten.

Themen
Wissenschaft: Geistes-/Gesellschaftswissenschaften

Zusatzinformationen
Grundsätze guter Stiftungspraxis

 

Kontakt

Schader-Stiftung


Goethestraße 2
64285 Darmstadt