Findungsausschuss des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen

Foto: Ico Maker / stock.adobe

Die Gremien des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen haben einen Findungsausschuss gebildet. Je zwei Vertreterinnen und Vertreter aus Vorstand, Beirat sowie aus der Konferenz der Arbeitskreisleitungen (AKK) wurden gewählt, um gemeinsam in einem transparenten und regelgeleiteten Verfahren Vorschläge für die Neubesetzung frei werdender Positionen in Vorstand und Beirat zu erarbeiten.

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen wird durch das Engagement seiner Mitglieder, die Kompe­tenz seiner Geschäftsstelle sowie die Mitarbeit und den Rat von Vorstand, Beirat sowie der Konferenz der Arbeitskreisleitungen getragen. Um diese Gremien kompetent und im Sinne gelebter verbandlicher Demokratie transparent zu besetzen, möchten Vorstand und Beirat über neu zu besetzende ehrenamtliche Mandate ab Herbst 2021 bzw. 2022 informieren:

Neu zu besetzende Mandate

 

Vorstand

Zur Mitgliederversammlung 2022 sind zwei Mandate für den Vorstand des Verbands zu besetzen

Bei den zwei zu besetzenden Mandaten handelt es sich um die Nachfolge für Herrn Prof. Dr. Stephan Schauhoff (Rechtsanwalt; Kanzlei Flick, Gocke, Schaumburg) und Herrn Dr. Thomas Kempf (Mitglied des Vorstands; Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung). Bei der Nachfolge von Herrn Schauhoff wird angestrebt, erneut ein Mitglied mit ausgewiesenem, für die Beratung des Verbandes auf exekutiver Ebene einschlägigem juristischen Sachverstand im Stiftungs-, Steuer- und Gemeinnützigkeitsrecht zu gewinnen. Die Aufgaben des Vorstands richten sich nach den einschlägigen Regelungen der Satzung des Bundesverbandes. Für eine Mitarbeit im Vorstand sind nachgewiesene Erfahrungen durch die Tätigkeit in einem Gremium des Verbandes sinnvoll und wünschenswert.

Beirat

Zur Mitgliederversammlung 2021 sind bis zu fünf Mandate für den Beirat zu besetzen

Zur Mitgliederversammlung 2021 ist ein Mitglied als Rechnungsprüfer oder Rechnungsprüferin auf Basis der Satzung zu berufen sowie ein weiteres Mitglied mit ausgewiesenem, für den Verband einschlägigem rechtswissenschaftlichen Sachverstand. Die Aufgaben des Beirats richten sich nach den Vorgaben der Satzung, der Beirat repräsentiert in seiner Zusammensetzung den Stiftungssektor in seiner Breite und Vielfalt.

Leitung verschiedener Arbeitskreise

Nach seiner Satzung organisiert der Bundesverband seine fachliche Tätigkeit in Arbeitskreisen, in denen die Mitglieder nach ihren Interessen jeweils mitarbeiten können. Diese Arbeitskreise werden jeweils von bis zu zwei Persönlichkeiten aus den Mitgliedsstiftungen ehrenamtlich geleitet, wobei diese in ihrer Aufgabe durch die Geschäftsstelle des Verbandes unterstützt werden. Die Leitung eines Arbeitskreises umfasst hauptsächlich die Organisation eines jährlich stattfindenden Treffens der im Arbeitskreis organisierten Stiftungsvertreterinnen oder -vertreter sowie eines Beitrags des Arbeits­kreises zum Deutschen Stiftungstag. Darüber hinaus steht es jeder Arbeitskreisleitung frei, gemeinsam mit den im Arbeitskreis organisierten Stiftungen zusätzliche Projekte zu initiieren. Folgende Arbeits­kreisleitungen sind aktuell zu besetzen:

Zum nächstmöglichen Termin

  • eine oder zwei Personen für die Leitung des Arbeitskreises „Internationales“ (Nachfolge Rupert Antes, Haniel Stiftung und Dr. Angela Kühnen, Gerda Henkel Stiftung)
  • eine Person für die Co-Leitung des Arbeitskreises „Kunst und Kultur“ (Nachfolge Ansgar Wimmer, Toepfer Stiftung)
  • eine oder zwei Personen für die Leitung des Arbeitskreises „Frauen und Stiftungen“ (Nachfolge Friederike von Bünau, EKHN Stiftung) [1]

Zum Ende des Jahres 2021

  • eine oder zwei Personen für die Leitung des Arbeitskreises „Stiftungsprivatrecht“ (Nachfolge Prof. Dr. Birgit Weitemeyer)
  • eine oder zwei Personen für die Leitung des Arbeitskreises „Kirchen“ (Prof. Dr. Christoph Dahling-Sander und Thomas Hoyer; beide stehen für eine Wiederbestellung zur Verfügung.)
  • eine oder zwei Personen für die Leitung des Arbeitskreises „Stiftungsvermögen“ (Dieter Lehmann, Volkswagen Stiftung, und Ingo Strugalla, Stiftung Schönau; beide stehen für eine Wiederbestellung zur Verfügung.)

Voraussetzungen für ein Gremienmandat und Deadline

Vorstand und Beirat laden alle Mitglieder des Verbandes ein, geeignete Personen für diese Aufgaben vorzuschlagen. Voraussetzung hierfür ist die (haupt- oder ehrenamtliche) Tätigkeit in einer Mitgliedsstiftung (in der Regel in einer Führungsposition tätig; z. B. Vorstände, Gremienmitglieder oder Stiftende). Selbstbewer­bungen sind möglich, müssen jedoch durch die Empfehlung einer weiteren Mitgliedsstiftung begleitet werden. Nominierungen oder Bewerbungen für die Mitgliederversammlung 2021 sind bis zum 1. August 2021 unter Beifügung eines aussage­kräftigen Lebenslaufes, Angaben zur Eignung für die konkrete Position sowie Kontaktdaten unter findungsausschuss[at]stiftungen[punkt]org einzureichen.

Weiteres Verfahren

Die Besetzung der Vorstands- und Beiratsmandate sowie der Arbeitskreisleitungen richtet sich nach den jeweils geltenden Vorgaben der Satzung des Bundesverbandes.

Alle Vorschläge werden vertraulich behandelt. Über die eingereichten Vorschläge berät der Findungsausschuss im Rahmen seines Auftrags. Für Rückfragen zum Verfahren stehen die Mitglieder des Findungsausschusses zur Verfügung. Auskünfte über einzelne Empfehlungen oder die Beratungen der Kommission sind nicht möglich. Alle Informationen über Arbeit des Findungsausschusses sowie zu den Besetzungskriterien sind ein einem Leitfaden gebündelt.

[1] Es ist geplant, den Arbeitskreis in diesem Zuge in „Arbeitskreis Diversität“ umzubenennen.

Mitglieder des Findungsausschusses

  • Friederike von Bünau, Stiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
  • Dr. Lothar Dittmer, Körber-Stiftung
  • Dr. Jörg Klein, Daimler und Benz Stiftung
  • Annette Noffz, Stiftung Bürgerspital zum Hl. Geist
  • Marie-Luise Stoll-Steffan, Die Wiesbaden Stiftung
  • Ansgar Wimmer, Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.