Projektbeispiel Erhalt der Auwälder

Michael Succow Stiftung | Naturräume schützen | Zentralasien


Die Stiftung Die Greifswalder Stiftung wurde 1999 als eine der ersten Naturschutzstiftungen in den neuen Bundesländern gegründet. Sie wirkt operativ und ist sowohl national wie international tätig. In Ländern Eurasiens engagiert sie sich für Moor- und Klimaschutz sowie für die Entwicklung und Sicherung von Schutzgebieten.

Das Projekt: In Zentralasien engagiert sich die Michael Succow Stiftung grenzübergreifend am Amu Darja für den Erhalt letzter Auwälder. Ein angepasstes Management soll helfen, dieses einzigartige Ökosystem widerstandsfähig gegen den Klimawandel zu machen und die Armut der dortigen Bevölkerung zu bekämpfen. Intensive Landnutzung, massive Wasserentnahme und unkontrolliertes Sammeln von Feuerholz haben Böden versalzen und den Wald degradieren lassen. Natürliche Überflutungen sind gestört. Das bedroht die landwirtschaftliche Lebensgrundlage der dortigen Bevölkerung. Mit der Restauration der Böden und dem Anbau halophytischer Pflanzen entlastet das Projekt die Naturresourcen der Auenregion und erschließt neue Einkommensquellen. Dadurch entwickelt es eine Modellregion für nachhaltigere Landnutzungspraktiken.

Die Partner: Partner in Turkmenistan ist das Nationale Institut für Wüste, Flora und Fauna (NIDFF) unter dem Naturschutzministerium und in Usbekistan die NRO KRASS. Gefördert wird das Projekt durch das BMZ.

Herausforderungen & Erkenntnisse: In der politisch sensiblen Region Zentralasiens ist der Natur- und Biodiversitätsschutz nur grenzübergreifend zu erreichen.

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Dies ist eines von über 80 Projektbeispielen von international tätigen Stiftungen aus dem StiftungsReport Entwicklungszusammenarbeit.
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