Grenzüberschreitende Philanthropie in Europa stärken

"Wir verstärken unser politisches Engagement und fordern einen verbesserten Rahmen für philanthropisches Wirken in der EU."
Felix Oldenburg
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Brüssel, 16. Januar 2018. Bürokratische Hürden, uneinheitliche Gesetzgebung, wachsender politischer Druck: Europas philanthropischer Sektor mit seinen rund 147.000 Stiftungen kann sein Potenzial nicht voll entfalten. Es braucht einheitlichere gesetzliche Regelungen, mehr Raum für zivilgesellschaftliches Wirken und stärkere politische Unterstützung, zeigt eine neue Studie des Donors and Foundations Network in Europe (DAFNE) und des European Foundation Centre (EFC). Die Veröffentlichung “Enlarging the Space for European Philanthropy” von Prof. Oonagh Breen, UCD Sutherland School of Law, wurde heute in Brüssel vorgestellt.

Alljährlich fließen von Europas Stiftungen und Philanthropen rund 60 Milliarden Euro in gemeinwohlorientierte Projekte. Von Umweltschutz über Wissenschaftsförderung bis zu Engagement bei Integration, Bildung und Kultur - Stiftungen sind zentrale Säulen der Zivilgesellschaft, zumeist jedoch in ihrem Wirken auf den nationalen Rahmen beschränkt. "Wir haben einen Binnenmarkt für Waren und Dienstleistungen in Europa, jedoch keinen Binnenmarkt für Philanthropie. Gute Taten enden vielfach an der Landesgrenze. Das schwächt Europa.“, erläutert Felix Oldenburg, DAFNE Vorsitzender und Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Katrin Kowark

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