Die Kraft des Fußballs

Footballs Hidden Stories
Peter Dench Eprocad
"Den globalen Herausforderungen können wir nur als Team begegnen; es braucht ein kollektives Bekenntnis. Ich glaube fest an ein solches Bekenntnis des Fußballs. Mit einem Prozent des Umsatzes der Fußballindustrie wird das „schöne Spiel“ zu einer tragenden
Jürgen Griesbeck
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streetfootballworld weiß um die Kraft des Fußballs, Leben zu verändern und Menschen hinter einem gemeinsamen Ziel vereinen. Und hier startet die Geschichte:

Im Juli 1994 wurde der kolumbianische Nationalspieler Andrés Escobar auf einem Parkplatz erschossen. Hinter der Tat steckten vermutlich mächtige Drogenbosse, die Escobar die Schuld am Ausscheiden Kolumbiens bei der Weltmeisterschaft gaben. Bei einem jungen deutschen Doktoranden in Medellín, Jürgen Griesbeck, löste der sinnlose Tod eines Mannes, der zu Lebzeiten für sein Engagement für Fairplay bewundert wurde, etwas aus. Fútbol por la Paz wurde geboren. Es folgt der Erkenntnis, dass junge bewaffnete Kolumbianer nur auf dem Fußballplatz bereit sind, ohne Waffen in einen Dialog zu treten. Griesbeck erkannte durch sein Projekt recht schnell, dass es weniger an Engagement und Enthusiasmus und mehr an Infrastruktur, Kompetenzaufbau und Methodenverständnis mangelt.

Das war die Geburtsstunde für streetfootballworld. Die Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, für den Ansatz „Football for Good“ Infrastruktur, Programme und Veranstaltungen anzubieten.

Stifter:Johannes Axster, Vladimir Borković, Jürgen Griesbeck
Gründungsdatum:2002
Rechtsform:Gemeinnützige GmbH
Förderschwerpunkte:Förderung der Jugendhilfe und der Entwicklungszusammenarbeit
Wirkungskreis:streetfootballworld arbeitet weltweit daran, fußballbasierte Programme für gemeinnützige Organisationen zu stärken und das Handlungsfeld weiter zu entwickeln.

Schon gewusst?

Durch das globale Netzwerk von Community-Organisationen unterstützt streetfootballworld jedes Jahr rund 2,5 Millionen benachteiligte junge Menschen. Bereits 60 Fußballfelder, Zentren und mobile Stadien in sozial benachteiligten Gemeinden wurden mit Partnerorganisationen entwickelt, um mehr jungen Menschen sichere Spielorte zu bieten.