Welche Rolle haben Stiftungen angesichts der größten existentiellen Krise der Menschheit?

Der Klimawandel stellt für uns alle existentielle Fragen. Unser zerstörerischer Umgang mit der Natur hat immer deutlichere Aus- und Nebenwirkungen. Auch die Klimakrise, das Artensterben und die aktuelle Pandemie hängen eng zusammen. Doch welche Rolle können Stiftungen und Stifter auf der Suche nach Antworten und Lösungen spielen? Und wo liegen die Chancen im Klimawandel?

Viele etablierte, aber auch neue Stiftungen sind auf der Suche nach angemessenen Reaktionen auf diese Herausforderung, ohne dabei zwangsläufig eigene Wege und Themen zu verlassen. Erste Antworten und praktische Beispiele hat das Team von Active Philanthropy in dem Leitfaden „Klimawandel: Wie jede Stiftung Teil der Lösung wird“ zusammengetragen, die wir Ihnen im Rahmen dieser Veranstaltung präsentieren möchten.
Sie können dabei sein und sich vernetzen am:

23. Juni 2020 von 15:00 – 17:00 Uhr

Das Thema möchten wir aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten: Mit einer erfahrenen Stiftung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Klima in das bestehende Portfolio aufzunehmen und einer neuen Stiftung, die sich explizit im Kontext von Gesundheit und Klimawandel bewegt.
Diskutieren Sie mit:

  • Prof. Dr. Joachim Rogall, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung und Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Stiftungen,
  • Ottilie Bälz, Bereichsleiterin Internationale Verständigung und Kooperation bei der Robert Bosch Stiftung
  • Dr. med. Eckart von Hirschhausen, Arzt, Fernsehmoderator und Gründer der Stiftung „Gesunde Erde - gesunde Menschen“, und
  • Dr. Felicitas von Peter, Geschäftsführende Gesellschafterin von Active Philanthropy
  • Dr. Johannes Lundershausen, Klimaexperte bei Active Philanthropy

Die Veranstaltung wird per zoom im Livestream aus der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart übertragen. Im Anschluss der Vorstellung des Leitfadens bieten wir Ihnen in drei vertiefenden Workshops die Gelegenheit, mit den Experten die Zusammenhänge von Klima und Gesundheit und Gerechtigkeitsfragen zu diskutieren oder sich durch die Schritte führen zu lassen, mit denen Sie eine Klimaperspektive in Ihre Stiftungsarbeit integrieren können.

Bitte melden Sie sich hier für die Veranstaltung an und leiten Sie diese Einladung gerne an Interessierte aus ihrem Netzwerk weiter.

Der Leitfaden “Klimawandel: Wie jede Stiftung Teil der Lösung wird” zeigt auf, wie der Klimawandels sich auf traditionelle Förderthemen wie Gesundheit, Bildung, Demokratie u.v.m. auswirken wird. Daneben portraitiert der Leitfaden Stiftungen aus ganz Europa, die bereits eine Klimaperspektive in ihre Arbeit integriert haben. Dazu gehören unter anderem die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung Gesunde Erde - gesunde Menschen, die Siemens Stiftung, die Stiftungen der Familie Brenninkmeijer, die Mary Robinson Stiftung – Climate Justice, und viele mehr.

Seit 2020 hat die Robert Bosch Stiftung Klimawandel als neues Thema in ihrer internationalen Förderung etabliert. Ziel ist es, Lösungen für eine gerechte Transformation der Landnutzung zu etablieren, die Treibhausgas-Emissionen senkt und zugleich die Resilienz von Menschen und Ökosystemen stärkt.

Die Stiftung „Gesunde Erde – Gesunde Menschen“ wurde 2020 gegründet, um die Bedeutung des Klimawandels für die menschliche Gesundheit verständlich zu machen und in positiven Zukunftsentwürfen aufzuzeigen, wie wir mit nachhaltigeren Lebensmodellen Erde und Menschen gesund halten können.

Als gemeinnützige Organisation unterstützt Active Philanthropy seit 2006 Stifter und Spenderinnen, ihre gemeinnützigen Ressourcen wirkungsvoll einzusetzen. Im Fokus steht dabei die größte Herausforderung unserer Zeit – die Begrenzung des Klimawandels und dessen Folgen.

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