Einladung zur Pressekonferenz und Studienpräsentation „Teilhabeatlas Deutschland“

Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

Es ist ein erklärtes Ziel der Bundesregierung, für „gleichwertige Lebensverhältnisse“ in allen Teilen des Landes zu sorgen. Die vorliegende Studie zeigt, wie weit die Wirklichkeit von diesem Wunsch entfernt, ja, dass es vielleicht sogar das falsche Ziel ist. Während sich viele Großstädte dynamisch entwickeln und an Attraktivität gewinnen, leiden vor allem entlegene Landstriche unter Abwanderung und einer wegbrechenden Versorgung. Unsere Analyse aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte offenbart erhebliche Differenzen in den gesellschaftlichen Teilhabechancen ihrer Bewohner. Es macht einen großen Unterschied, ob sie in einer wirtschaftsstarken Stadt oder auf dem strukturschwachen Land leben, an der Küste im Norden, im Westen an Rhein und Ruhr, im Alpenvorland im Süden oder im Osten an Unstrut und Oder.

Aber nehmen die Menschen die ungleichen Lebensverhältnisse auch wahr? Fühlen sich die Bewohner vermeintlich abgehängter Regionen benachteiligt? Sind die Menschen in den erfolgreichen Regionen zufrieden? Oder bestimmen andere Faktoren das Lebensgefühl vor Ort?

Um das herauszufinden, hat das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung zusammen mit der Wüstenrot Stiftung 15 Regionen in allen Teilen der Republik besucht und mit Bürgern und Politikern sowie Vertretern der Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gesprochen. Herausgekommen ist ein detailliertes Bild vom vielfältigen Leben in diesem Land. Mancherorts geht es den Menschen objektiv betrachtet hervorragend und viele sind trotzdem unzufrieden. Anderenorts ist die Lage schwierig, aber dennoch herrscht gute Laune.
Wie sich die Regionen unterscheiden, wie die Menschen ihre Situation wahrnehmen und wo in Deutschland sie sich abgehängt fühlen, zeigt die neue Studie:

Teilhabeatlas Deutschland

Ungleichwertige Lebensverhältnisse und wie die Menschen sie wahrnehmen

Die Ergebnisse stellen Manuel Slupina und Reiner Klingholz vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und Stefan Krämer von der Wüstenrot Stiftung auf einer Pressekonferenz vor:

Wann?    Donnerstag, 22. August 2019, 10:30 bis 11:30 Uhr
Wo? Im Haus Deutscher Stiftungen, Mauerstraße 93, 10117 Berlin


Im Anschluss an die Präsentation stehen Ihnen die Experten für Interviews zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 21. August 2019 per
E-Mail: veranstaltungen[at]berlin-institut[punkt]org, über das Anmeldeformular oder per Telefon: (0 30) 22 32 48 45 und Telefax: (0 30) 22 32 48 46.

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Veranstaltungsort

Mauerstr. 93
10117
Berlin