Gips-Schüle-Stiftung – Stiftung trifft Start-up

Mission Investment

Die Gips-Schüle-Stiftung hat sich an einem Start-Up beteiligt und fungiert damit als ein Pionier des sogenannten "Mission Investment" – einer Kombination aus Anlagestrategie und Verfolgung des Stiftungszwecks. Bei dem Start-Up handelt es sich um die Meshparts GmbH, die eine Simulationssoftware für den Maschinenbau entwickelt hat. Mithilfe der vom Start-Up-Gründer während seiner Forschungstätigkeit an der Universität Stuttgart entwickelten Software können Einzelteile größerer Maschinen modelliert und im Anschluss in unterschiedlichen Varianten wieder zusammengefügt werden. Der zeit- und kostenintensive Bau eines Prototypens kann damit entfallen.

Mit der Beteiligung an der Meshparts GmbH verfolgt die Gips-Schüle-Stiftung zum einen ihren Stiftungszweck, indem sie jungen vielversprechenden Wissenschaftlern in Baden-Württemberg Kapital zur Weiterführung ihrer technischen Entwicklungen zur Verfügung stellt. Zum anderen erhält die Stiftung damit die Chance, am Erfolg des Unternehmens zu partizipieren und rückfließende Erträge wieder für die Umsetzung des Stiftungszwecks zu nutzen.

Junge, talentierte Forscher und Entwickler unterstützen

"Für uns war der ausschlaggebende Punkt zum einen, dass ein Investment in das Start-Up Meshparts einer Projektförderung im Rahmen unseres Stiftungszwecks gleichkommt – nur eben mit der Aussicht auf Rendite. Zum anderen sind wir der Überzeugung, dass wir dadurch junge, talentierte Forscher und Entwickler auf ihrem Weg unterstützen", so Dr. Stefan Hofmann, Vorstand der Gips-Schüle-Stiftung. "Nachdem wir gemeinsam mit Experten das Gründerteam und den Businessplan von Meshparts eingehend geprüft haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass eine Investition in das Start-Up für unsere Stiftung eindeutig zu befürworten ist", fügt er hinzu.