Musikinstrumentenfonds statt Investmentfonds – ein Vermögensanlageprodukt auf dem man Beethoven spielen kann

Unterstützung für junge und begabte Nachwuchsmusikerinnen und -musiker

Die 1993 zur Förderung von Kunst und Kultur gegründete Kulturstiftung des Freistaates Sachsen macht vor, wie mit der richtigen Investition und einer kreativen Projektidee der Stiftungszweck noch besser erfüllt werden kann: Im Jahr 2000 hat die Stiftung einen sogenannten Musikinstrumentenfonds eingerichtet. Vermögensbestandteile dieses Fonds sind durch Ankauf erworbene Meisterinstrumente wie eine historische Violine des französischen Geigenbauers Nicolas Augustin Chappuy (1750/60) und eine Bassposaune (Lätzsch, Modell SL 580, Goldmessing, 2012). Diese verleiht die Stiftung an junge und begabte Nachwuchsmusikerinnen und -musiker in der Regel für die Dauer von drei Jahren. Interessierte können sich bei der Stiftung jeweils nach Ausschreibung für ein Instrument bewerben.

An Bewerbungen um die Instrumente mangelt es nicht, denn die motivatorische Wirkung ist enorm, sagt Dr. Manuel Frey, stellvertretender Stiftungsdirektor. Die Instrumente begleiten die jungen Musiker für einige Jahre auf Konzertreisen und Wettbewerben. Sollte es dabei zu kleineren Schäden kommen, so sei das kein Problem: "Alle Instrumente sind gut versichert!“

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