Vergabeprozess

Das Qualitätssiegel wird einmal jährlich vergeben. Die Verleihung findet im Regelfall auf dem Deutschen StiftungsTag statt. Der Antrag kann jederzeit gestellt werden. Je nach Zugangszeitpunkt und Prüfungsaufkommen wird das Siegel entweder zum nächsten oder zum übernächsten Vergabetermin nach Antragstellung erteilt bzw. versagt.

Aktuelle Frist: 31. Dezember 2019

Um das Qualitätssiegel zu erhalten, muss das ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular per Post an den Bundesverband Deutscher Stiftungen gesandt werden. Dem Antragsformular sind – soweit möglich elektronisch – Unterlagen beizufügen, die nachweisen, dass der Antragsteller die Vergabekriterien erfüllt.

Prüfverfahren

  1. Antragstellung: Der Treuhänder beantragt das Siegel und reicht seine Unterlagen beim Bundesverband ein.
  2. Vorprüfung: Mitarbeiter des Bundesverbandes prüfen die eingereichten Unterlagen auf Vollständigkeit und Verständlichkeit.
  3. Stichprobe: Zusätzlich zu den eingereichten Unterlagen werden stichprobenhaft weitere Unterlagen angefordert.
  4. Prüfung und Beurteilung: Der Vergabeausschuss prüft die eingehenden Anträge in Teams und fällt seine Entscheidungen gemeinschaftlich in seinen Sitzungen.
  5. Dokumentation: Die Prüfungsergebnisse werden in einem Bericht detailliert erläutert und mit Hinweisen und Auflagen versehen, sodass Treuhänder angehalten sind, ihre Dienstleistungen stetig zu verbessern.

Geltungsdauer

Bei positivem Prüfergebnis verleiht der Vergabeausschuss dem Antragsteller das Qualitätssiegel für die Dauer von drei Jahren. Die Zuerkennung des Qualitätssiegels und dessen Geltungsdauer bestätigt der Vergabeausschuss mit einer Urkunde. Die Laufzeit wird durch den Monat und das Jahr, in dem das Qualitätssiegel abläuft, gekennzeichnet (z.B. gültig bis 06/2020).