Carl-Zeiss-Stiftung bewilligt 4 Mio. Euro zur Förderung von Forschungsstrukturen an Universitäten

Carl-Zeiss-Stiftung

Mit ihrem Programm zur Stärkung von Forschungsstrukturen an Universitäten fördert die Carl-Zeiss-Stiftung in diesem Jahr mit je einer Million Euro vier Forschergruppen an den Universitäten Heidelberg, Ilmenau, Kaiserslautern und Tübingen.

Das an der Universität Heidelberg geförderte Projekt „Scientific Computing: Sustainable Software Collaboratory“ beschäftigt sich mit dem nachhaltigen Umgang mit akademischer Software, das bisher nur an wenigen Standorten in den USA und Großbritannien erforscht wird, und wofür Heidelberg mit seinem Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen die besten Voraussetzungen bietet.

An der TU Ilmenau wird mit dem Projekt „Quantenmechatronik in der Kraftmess- und Wägetechnik“ eine Gruppe der Präzisionstechnik und Präzisionsmesstechnik gestärkt, die bereits international führend ist.

Ziel des an der TU Kaiserslautern geförderten „CZS-Zentrums für Lipidomics“ ist das Verständnis der molekularen, zellulären und physiologischen Grundlagen des Lipid-Stoffwechsels, um etwa Therapien für Krankheiten zu entwickeln.

An der Universität Tübingen soll das geförderte „nanoBCP-Lab“ die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Biologie, Chemie und Physik im Bereich der Nanowissenschaften stärken und ausweiten.

Die Carl-Zeiss-Stiftung verfolgt mit der Förderung das Ziel, interdisziplinär aufgestellte Forschergruppen durch Behebung struktureller Defizite auf ihrem Weg zur Spitzenforschung zu unterstützen. Das Programm zur Stärkung von Forschungsstrukturen wurde bereits zum zehnten Mal ausgeschrieben. Insgesamt wurden bisher 39 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von rund 35 Millionen Euro gefördert.