Westerwelle Startup Haus Kigali powered by Evonik Stiftung in Ruanda offiziell eröffnet

Von links: Michael Mronz, Vorstandsvorsitzender der Westerwelle Foundation, Malu Dreyer, Ministerpräsidentin der Rheinland-Pfalz, Vincent Munyeshyaka, Wirtschaftsminister Ruandas, Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik Industries AG

Kigali/Ruanda. Am 1. Oktober 2018 wurde das Westerwelle Startup Haus powered by Evonik Stiftung in Kigali, Ruanda, mit einer feierlichen Zeremonie eröffnet. Mit der Evonik Stiftung als Partner baut die Westerwelle Foundation damit ihr Engagement für junge Unternehmensgründerinnen und gründer in Afrika aus und will dadurch langfristig zur Stärkung des ruandischen Mittelstands und zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Land beitragen.

Unter den mehr als 100 geladenen Gästen befanden sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Der Besuch des ruandischen Wirtschaftsministers, Vincent Munyeshyaka, ist ein Beleg für die Bedeutung des Engagements der Westerwelle Foundation in Ruanda und zeigt auch wie wichtig das Thema Startups für die Wirtschaftspolitik des Landes ist. „Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, die Partnerschaft zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz zu würdigen. Sie besteht bereits sehr lange: Seit 36 Jahren. Was ich daran besonders schätze ist, dass es eine Partnerschaft zwischen Menschen ist, aber auch zwischen Unternehmen. An dieser Stelle möchte ich auch meine Wertschätzung für die Eröffnung des Startup Hauses ausdrücken. Es ist im Einklang mit dem Programm unserer Regierung KMUs zu unterstützen, um die Schaffung neuer Jobs, die Stärkung des Wirtschaftswachstums sowie die Steigerung unserer Exporte zu fördern. Es ist eine gute Chance und ich bin sehr erfreut, dass wir das Startup Haus Kigali eröffnet haben“, sagte Munyeshyaka.

Neben ruandischen Politikern nahm mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, auch eine deutsche Politikerin an der Eröffnung teil. In ihrem Grußwort betonte sie die Bedeutung der langjährigen Partnerschaft zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz und hob die gemeinsamen Bestrebungen für eine Schaffung neuer Perspektiven in dem ostafrikanischen Land hervor. Ihre Teilnahme zeigt auch, wie groß das deutsche Interesse für das Thema Startups auf dem afrikanischen Kontinent ist. „Ich begrüße das Engagement der Westerwelle Foundation und der Evonik Stiftung, junge Menschen bei der Verwirklichung ihrer Geschäftsideen zu unterstützen. Gründerinnen und Gründer haben ein großes Potenzial für die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Zukunft Ruandas“, so Dreyer.

Im Namen der Evonik Stiftung unterstrich Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik Industries AG die Bedeutung des Projektes: „Als wir im Februar vergangenen Jahres mit den Plänen für ein Gründerzentrum hier in Kigali an die Öffentlichkeit gingen, war uns bewusst, dass wir etwas Besonderes entstehen lassen werden. Wir wollten zum einen ein Gründerzentrum errichten, das alle klassischen Elemente und Dienstleistungen beinhaltet, die für junge Gründer von Bedeutung sind. Darüber hinaus sollte es jedoch auch ein Angebot geben, das sich speziell an junge Menschen richtet, die ihre handwerklichen und praktischen Fähigkeiten weiterentwickeln wollen. Hier im neuen Startup Haus ist uns beides gelungen. Bei Evonik sehen wir jeden Tag, wie wichtig eine gute Ausbildung für junge Menschen ist.“