Wechsel im Vorstand der Karl Kübel Stiftung

© Marc Weinhardt / Karl Kübel Stiftung
Daniela Kobelt Neuhaus (r.) geht zum 1. Dezember 2020 in den Ruhestand. Dr. Katharina Gerarts (l.) wird ihre Nachfolgerin.

Daniela Kobelt Neuhaus, Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie und zuständig für den Bereich Inland und Kommunikation sowie für die Bildungsinstitute der Stiftung, geht zum 1. Dezember 2020 in den Ruhestand. Dr. Katharina Gerarts (36) wird ihre Nachfolgerin.

Gerarts hatte zuletzt eine Professur für Kindheitswissenschaften an der Ev. Hochschule Darmstadt inne und bringt neben exzellentem Fachwissen ein hohes Engagement für Kinder- und Jugendrechte mit: Von 2017 bis 2019 war sie ehrenamtliche Beauftragte für Kinderrechte bei der Hessischen Landesregierung.

Gerarts Erfahrungen als ständige Sachverständige der Enquete Kommission des Hessischen Landtags zum Thema „Kein Kind zurücklassen – Chancen, Zukunft und Rahmenbedingungen hessischer Bildung“ passen zudem hervorragend zum Profil der Karl Kübel Stiftung. Sie hat bereits am 15. Oktober ihre Tätigkeit in der Stiftung aufgenommen.

„Mit Frau Dr. Gerarts werden wir nicht nur einen Generationswechsel im Vorstand der Stiftung vollziehen, sondern wie vor 13 Jahren durch Frau Kobelt Neuhaus auch wieder neue inhaltliche Impulse für unsere Arbeit bekommen“, so der Stiftungsratsvorsitzende Matthias Wilkes.

„Ich freue mich, dass Frau Dr. Gerarts meine Nachfolgerin wird. Bei ihr weiß ich die Arbeit der Stiftung in guten Händen“, fügt Daniela Kobelt Neuhaus hinzu. Die heute 65-Jährige kam 2007 als Vorständin zur Karl Kübel Stiftung und hat ihr ein gewichtiges Profil als Akteur in der familien- und bildungspolitischen Arbeit in Deutschland gegeben.

Unter anderem brachte Daniela Kobelt Neuhaus die Leitidee von „GaBi – ganzheitliche Bildung im Sozialraum“ in Deutschland voran, damit Familien im unmittelbaren Lebensumfeld die Angebote erhalten, die sie benötigen. Die inzwischen elf modellhaften Familienzentren, die von der Karl Kübel Stiftung begleitet werden, zeugen von der familienstärkenden Wirkung des Ansatzes.

2009 initiierte Kobelt Neuhaus ein niedrigschwelliges Angebot für Eltern mit Kleinkindern: einen Ort zum Austausch und zur unterstützenden Begleitung für den Familienalltag. Diese kostenfreien Eltern-Kind-Treffpunkte, Drop In(klusive) genannt, sind ein Erfolgsmodell. Mittlerweile gibt es in ganz Hessen mehr als 100 Drop In(klusive), darüber hinaus einzelne in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

„Die Karl Kübel Stiftung ist Frau Kobelt Neuhaus für viele bundesweite Projekte mit hohem Innovationsgehalt dankbar!“, so Wilkes.

Ende November wird die Karl Kübel Stiftung Daniela Kobelt Neuhaus offiziell gebührend verabschieden. Neben ihr gehören weiterhin Detlef K. Boos, der die Bereiche Vermögensverwaltung, Finanz- und Rechnungs-wesen, Personal, IT sowie Beteiligungen verantwortet, und Ralf Tepel, zuständig für die Bereiche Entwicklungszusammenarbeit inklusive indisches Bildungsinstitut, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit, dem Vorstand der Stiftung an.

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