SOS-Kinderdorf-Stiftung startet Umfrage zu Auswirkungen der Niedrigzinspolitik

SOS-Kinderdorf-Stiftung

Seit der Finanzkrise 2008 ist die Kapitalanlage für Stiftungen im Spannungsfeld zwischen „sicher“ und „ertragreich“ deutlich komplexer geworden. Allerdings gab es auch in der Vergangenheit schwierige Phasen für Stiftungen, die zu bewältigen waren. Einige Stiftungen haben damals dokumentiert, wie sie in Krisenphasen ihr Kapital angelegt haben und welche Ergebnisse das gebracht hat. Dieses Wissen ist für Stiftungen auch heute noch sehr hilfreich.

Mit einer nun gestarteten Umfrage zum Anlageverhalten will die SOS-Kinderdorf-Stiftung ermitteln, wie sich deutsche Stiftungen seit Beginn der Niedrigzinsphase verhalten: Wie haben einzelne Stiftungen die Anlagen verändert? Wie haben sie sich an die Niedrigzinspolitik angepasst? Welche Konsequenzen hat das für das Handeln der Stiftungen? Wurden ihnen dabei Steine in den Weg gelegt?

Für Petra Träg, Geschäftsführerin der SOS-Kinderdorf-Stiftung, sind die Ergebnisse der Umfrage ein wichtiges Instrument, um zu dokumentieren, welche Auswirkungen auch heute schon durch die veränderten Rahmenbedingungen zu sehen sind und welche Lösungen eingeschlagen wurden, um in finanziell herausfordernden Zeiten den Stiftungszweck erfüllen zu können.

Alle Angaben werden anonym verwendet, so dass kein Rückschluss auf die einzelne Stiftung möglich ist. Die Ergebnisse werden veröffentlicht. So können alle Stiftungen in Zukunft aus den bisherigen Erfahrungen und Strategien in der Niedrigzinsphase lernen – und damit ihre verantwortlichen Gremien für die Anforderungen und das Umfeld der heutigen Kapitalanlage einer Stiftung sensibilisieren.

Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie dazu bei, ein möglichst umfassendes Bild zu zeichnen wie sich die Anlage des Stiftungskapitals, die Erträge, die Fördertätigkeit aber auch die Handlungsweise von Stiftungen verändert haben.