Sanierungsarbeiten im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin beginnen

Ertüchtigung der Klimaanlage macht Schließung der Kleihueshalle zum 30. September 2019 nötig

Am Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin wird es umfassende Sanierungsarbeiten geben. Für die Ertüchtigung der Klimaanlage ist es notwendig, dass die Kleihueshalle, in der noch bis zum 29. September 2019 die Ausstellung „Der Elefant im Raum – Skulpturen aus der Sammlung Marx und der Sammlung der Nationalgalerie“ zu sehen ist, für einige Monate geschlossen wird. Alle anderen Räume bleiben natürlich weiterhin geöffnet. „Der Hamburger Bahnhof ist eines der bestbesuchten Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin mit einem höchst erfolgreichen Programm. Nach über 20 Jahren ist es jetzt an der Zeit, die Klimatechnik zu erneuern. Das geschieht aus Mitteln des Bauunterhalts“, sagt Stiftungspräsident Hermann Parzinger.

Auch die Leiterin des Hamburger Bahnhofs, Gabriele Knapstein, nannte die anstehenden Sanierungsarbeiten zwingend: „Ich freue mich, dass wir eine neue Klimaanlage bekommen werden. Werke der Sammlung Marx werden weiterhin zu sehen sein, sodass trotz Schließung der Kleihueshalle die anspruchsvollen, wechselnden Sammlungspräsentationen im Hamburger Bahnhof gewährleistet sind.“ Bereits ab 9. November 2019 wird die Ausstellung „Zeit für Fragmente“ Werke aus der Sammlung Marx und der Nationalgalerie erneut vereinen. Ausgehend von einem Zitat des Künstlers Marcel Duchamp geht die Ausstellung den unterschiedlichen Bedeutungen des Fragmentarischen anhand von Werken von Joseph Beuys, Mariana Castillo Deball, Anish Kapoor, William Kentridge, Sam Taylor-Johnson, Cy Twombly, Andy Warhol u.a. nach. In einer Welt, deren Einheit und Ganzheit von der Physik ebenso in Zweifel gezogen wurde wie durch das Auseinanderfallen der Gesellschaft, erschien Duchamp das Fragment als einzig mögliche Form des künstlerischen Handelns.