re:claim public discourse!

Denitsa Toneva

re:claim public discourse!

22. Februar 2019 · Spiegel-Verlagsgebäude · Hamburg · #reclaim19

Es sind noch vier Monate bis zur Europawahl - und die Kampagnen-Organisation der Rechtspopulisten läuft auf Hochtouren. Systematisch kapern sie Diskurse und stärken durch Strategien im Netz reaktionäre Narrative. Was können Journalist*innen und Vertreter*innen der liberalen Demokratie rechtspopulistischen Medienstrategien entgegensetzen?

Um das zu diskutieren und neue Allianzen anzuregen, veranstaltet die Rudolf Augstein Stiftung diese Konferenz. Gehört doch der öffentliche Diskurs zu den Schutzgütern einer Demokratie.

Bei der Konferenz geht es darum, eine transdisziplinäre, europäische Perspektive zu entwickeln und Mechaniken digitaler Propaganda aufzudecken. Professor Whitney Phillips von Data & Society wird Ergebnisse ihrer Studie "The Oxygen of Amplification" vorstellen. Raymond Serrato, Social Media Analyst bei der UN-Menschenrechtskommission, zeigt, wie YouTubes Empfehlungsalgorithmus extreme Inhalte befördert. Darüber hinaus kommen Populismusforscher zu Wort und Wissenschaftlerinnen wie Dr. Lena Frischlich, die aktuell erforscht, wie Menschen im Umgang mit manipulativen Online-Inhalten unterstützt werden können. Die Journalistin Nina Horaczek berichtet über ihre grenzüberschreitenden Recherchen im Verbund "Europe's Far Right". Und Dr. Melanie Amann, Redakteurin beim SPIEGEL, legt gemeinsam mit Olaf Sundermeyer, Investigativjournalist beim rbb, offen, wie die AfD Journalist*innen bei der unabhängigen Berichterstattung ausbremst.

Das ständig aktualisierte Programm und die Anmeldung finden Sie online unter http://reclaim.rudolf-augstein-stiftung.de Die Teilnahme ist kostenlos; die Plätze sind begrenzt. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung.

Kontakt

Anne Herwanger

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