Palau: Förderung eines Forschungsprojekts für den besseren Schutz von Korallenriffen

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Pia Lewin mit DJI Phantom 4 Pro Drohne in Palau.

Neben Mangroven- und Regenwäldern gehören Korallenriffe mit ihrer überwältigenden Artenvielfalt zu den wichtigsten und produktivsten Ökosystemen der Erde.

Riffbildende tropische Korallen (u. a. Steinkorallen, Feuerkorallen oder die Blaue Koralle) sind eine symbiotische Lebensgemeinschaft aus koloniebildenden, festsitzenden Nesseltieren (Cnidarien) und einzelligen, Fotosynthese betreibenden Algen (Zooxanthellen). Gemeinsam mit anderen Kalk abscheidenden Organismen bauen die Winzlinge gigantische Bauwerke: Korallenriffe, die größten von Lebewesen errichteten Bauwerke der Erde.

Korallenriffe sind die Kinderstube für über 25 Prozent aller Meeresbewohner – und sie sind in großer Gefahr. Doch wie kann man detaillierte Informationen über den Zustand eines Riffs erhalten? Pia Lewin, Biologiestudentin der Uni Bremen, will den Riffschutz in Palau per Drohnenkartierung verbessern und neue Konzepte zur rechtzeitigen Gefahrenerkennung für Riffe erforschen.

Wir unterstützen sie, da die meisten Korallenriffe weltweit schnell abnehmen und dieses Forschungsprojekt wichtige Informationen für das weitere Management und den Schutz dieser Gebiete liefern kann. 

Die Methodik birgt neben ihrer Präzision weitere große Vorteile für besseren Riffschutz: Sie ist kostengünstig, risikoarm und sehr umweltschonend.

Kontakt

Ulrich Karlowski

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