Neue Video-Serie der Hertie-Stiftung über das Gehirn

Dr. Mondino-Thumbnails

Frankfurt, 21. August 2020. Ab wann „funktioniert“ das Gehirn eines Embryos? Und wie lernt das Gehirn im Kindergartenalter? Das erklären die ersten beiden Videos der fünfteiligen Serie über das Gehirn im Lauf des Lebens. Noch in diesem Jahr folgen Videos über das Gehirn in der Pubertät, im Erwachsenenalter und im Alter. Hauptfiguren aller Videos sind die Kunstfigur Dr. Mondino, ein etwas schrulliger Wissenschaftler, und sein aufmüpfiges Plastikgehirn. Wir erfahren in den unterhaltsam animierten alltagsnahen Clips komplexe Erkenntnisse und Prozesse im Gehirn in gut verdaulicher Dosis: von der Bildung der Synapsen, den vielfältigen Aufgaben der Gliazellen und dem hocheffizienten Selbstmanagement dieses faszinierenden Organs, das sein Leben lang lernt, speichert, optimiert und auch gesteuert vergessen kann - zumindest so lange, wie es voll funktionsfähig ist.

Die ersten beiden Teile sind ab sofort online. Teil 1: „Urknall im Uterus - Dr. Mondinos Gehirn entsteht“ zeigt in knapp 3 Minuten, wie sich bereits an Tag 18 nach der Zeugung Zellen selbst organisieren, ihre Plätze finden und unser Gehirn mit seinen neuronalen Verknüpfungen aufbauen, damit es zur Geburt als voll funktionsfähiges Organ bereit ist – natürlich nur, wenn keine schädlichen Einflüsse wie beispielsweise Alkohol Defekte verursacht haben. Teil 2: „Eine Muh ist eine Kuh – Dr. Mondinos frühkindliches Gehirn“ erklärt, wie das Organ nun anfängt zu denken: Es nimmt wahr, lernt, speichert, baut Synapsen, tauscht sie gegen neue und bessere aus, wenn die alten überflüssig werden, und hat zwischendurch sogar doppelt so viele Synapsen wie ein Erwachsener.

Die Filme gehören in unsere lose Reihe „Dr. Mondino erklärt das Gehirn“, die alle in gleicher Machart und ähnlicher Kürze sind und sich mit konkreten Fragen und Themen beschäftigen: Was passiert nachts im Gehirn? Wie funktionieren das Orientierungssystem im Raum, Panik im Gehirn und das Belohnungssystem sowie Lernen und Vergessen?

Über die Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Die Arbeit der Hertie-Stiftung konzentriert sich auf zwei Leitthemen: Gehirn erforschen und Demokratie stärken. Die Projekte der Stiftung setzen modellhafte Impulse innerhalb dieser Themen. Im Fokus stehen dabei immer der Mensch und die konkrete Verbesserung seiner Lebensbedingungen. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung wurde 1974 von den Erben des Kaufhausinhabers Georg Karg ins Leben gerufen und ist heute eine der größten weltanschaulich unabhängigen und unternehmerisch ungebundenen Stiftungen in Deutschland. www.ghst.de