Kunst kennt keinen Shutdown – 140 weitere Projekte freier Kunstschaffender mit 320.000 Euro gefördert

In der zweiten Runde des Hilfsfonds »Kunst kennt keinen Shutdown« fördert die Hamburgische Kulturstiftung140 freischaffende Künstler*innen und -gruppen mit rund 320.000 Euro. Die Vorhaben umfassen alle Sparten und spannen den Bogen von Recherchen und Kompositionen über Theaterstücke und Künstlerbücher bis zu Musikvideos und digitalen Werkarchiven. Insgesamt waren 411 Anträge eingegangen.

Gemeinsam mit weiteren Hamburger Stiftungen hatte die Hamburgische Kulturstiftung Ende März den Hilfsfonds»Kunst kennt keinen Shutdown« ins Leben gerufen. Ziel war es, durch die Corona-Pandemie in Existenznot geratenen Künstler*innen zu ermöglichen, künstlerische Vorhaben zu erarbeiten oder umzusetzen. Dank der großzügigen Spenden von Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen konnten durch den Hilfsfonds insgesamt 302 Künstler*innen und -gruppen mit mehr als 700.000 Euro unterstützt werden. Über sämtliche Anträge hatte ein Gremium der Hamburgischen Kulturstiftung, Körber-Stiftung, Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Claussen-Simon-Stiftung und Rudolf Augstein Stiftung entschieden.

Gesa Engelschall, geschäftsführender Vorstand der Hamburgischen Kulturstiftung:»Zusammen sind wir stark – das hat der Hilfsfonds einmal mehr gezeigt! Durch die immense Hilfsbereitschaft zahlreicher Hamburger Akteur*innen konnten wir vielen Kunstschaffenden in dieser schwierigen Zeit unter die Arme greifen. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben. Die Lage freischaffender Künstler*innen bleibt prekär. Daher gilt es, ihnen trotz der anhaltenden Einschränkungen Kontinuität für ihre künstlerische Arbeit zu verschaffen. Wir sammeln weiter Spenden, um durch unsere Förderung nun die Realisierung verschobener Projekte sowie die Entwicklung und Umsetzung neuer Vorhaben zu unterstützen.«

Ermöglicht wurde der Hilfsfonds »Kunst kennt keinen Shutdown« durch: Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Claussen-Simon-Stiftung, ZEIT-Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, Dorit & Alexander Otto Stiftung, Fischer Stiftung Hamburg, Körber-Stiftung, Klaus und Lore Rating Stiftung, Gabriele Fink Stiftung, Mara und Holger Cassens Stiftung, Martha Pulvermacher Stiftung, Thor Stiftung, HOMANN-Stiftung, Stiftung Hamburger Hilfsspende, Stiftung Kulturglück, Quantum sowie Susanne und Michael Liebelt, Berit und Rainer Baumgarten, Carolin und Nikolaus Ditting, Annegret und Claus-G. Budelmann, Catharina und Jan-Wilhelm Schuchmann, die Musiker*innen des NDR Elbphilharmonie Orchesters, Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg und der Symphoniker Hamburg sowie zahlreiche kleine und große Spenden von Privatpersonen.

Die Hamburgische Kulturstiftung wurde 1988 als privatrechtliche Stiftung gegründet. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung des künstlerischen Nachwuchses in den Sparten Musik, Theater, Tanz, Performance, Bildende Kunst, Literatur und Film sowie der Kinder- und Jugendkultur. Aufgrund des geringen Stiftungskapitals und der niedrigen Erträge muss die Stiftung ihre Fördermittel laufend neu akquirieren. Als Mittlerin zwischen privaten Förder*innen, Wirtschaft und Kultur betreibt sie daher aktives Fundraising durch immer wieder neue Formate von Benefizveranstaltungen, einen Freundeskreis, Projektpatenschaften und Kooperationen mit anderen Stiftungen.

Kontakt

Ilka von Bodungen

040 339099

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