Helene-Lange-Preis: Bewerbungsfrist endet am 15. Dezember 2019

Der Preis, der nach der aus Oldenburg stammenden Lehrerin, Frauenrechtlerin und Politikerin Helene Lange (geb. 1848) benannt ist, möchte ab 2020 junge Wissenschaftlerinnnen auszeichnen, die sich in der Erforschung relevanter Aspekte der Digitalisierung verdient gemacht haben. Absolventinnen von Hochschulen und Fachhochschulen in staatlicher oder privater Trägerschaft in Niedersachsen, die in ihrer Master- oder Doktorarbeit anwendungs- und wirkungsorientierte sowie innovativen Aspekten der Digitalisierung in den Bereichen Energie, Gesellschaft und Arbeit oder Mobilität erforscht haben oder kurz vor dem Abschluss stehen, können sich jetzt noch bis zum 15. Dezember 2019 bewerben.

Zwei Drittel des Preisgeldes von 15.000 Euro sind für eine karrierefördernde Maßnahme im Rahmen der begonnenen wissenschaftlichen Tätigkeit zu verwenden. Das können Forschungsaufenthalte im Ausland oder Druckkosten, aber auch eine Haushälterin oder der Babysitter sein. Die siebenköpfige Jury, die mit Vertreterinnen der EWE Stiftung sowie des Kooperationspartners OFFIS und der Stadt Oldenburg sowie einer Unternehmerin und Wissenschaftlerinnen einschlägiger Disziplinen besetzt ist, entscheidet über die Preisträgerin. Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler ist zudem Schirmherr des Preises.

Der Preis wird am 2. April 2020 im Rahmen eines kleinen Festaktes im Edit-Ruß-Haus für Medienkunst der Stadt Oldenburg vergeben: Der Ort liegt zentral in der Innenstadt,  bringt noch die Komponente einer künstlerischen Auseinandersetzung ein und auch Edith-Ruß war Lehrerin, bevor Sie testamentarisch die Errichtung eines entsprechenden Museums nach ihrem Tod verfügt hat. Bewerbungen können ausschließlich online erfolgen: www.helene-lange.Preis.de

Kontakt

Stephanie Abke

0441 48051660

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