Führungswechsel: Prof. Dr. Joachim Rogall legt Verbandsvorsitz nieder

Prof. Dr. Joachim Rogall
Foto: David Ausserhofer

Prof. Dr. Joachim Rogall, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, wird zur Mitgliederversammlung im November sein Amt niederlegen und dem Vorstand nicht mehr angehören.

In einem persönlichen Brief an die Verbandsmitglieder bedankt sich Rogall für das in ihn gesetzte Vertrauen: „Ich habe es als besondere Auszeichnung und Ehre empfunden, unseren Verband repräsentieren zu können. Die Begegnungen und Gespräche mit Ihnen, die Sie unterschiedliche Stiftungen repräsentieren und damit zur Vielfalt und Vielstimmigkeit des Netzwerkes aktiv beitragen, haben mich stets motiviert und mich in meiner Rolle getragen,“ schreibt Rogall.

Vielfalt der Mitglieder zeichnet den Verband aus

Als Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, einer überregional und international agierenden Stiftung, die sich selbst in einem tiefgreifenden Strategie- und Organisationsentwicklungsprozess befinde, sei er dabei oft auch an seine zeitlichen Grenzen gestoßen. Die Corona-Krise habe diese Situation weiter verschärft. Er habe sich daher entschlossen, sein Amt niederzulegen. Prof. Dr. Joachim Rogall: „Der Entschluss ist mir nicht leichtgefallen, denn die Begegnungen und der Austausch mit den Mitgliedern – in all der Vielfalt, die unseren Verband auszeichnet – gehören zu den wichtigsten und erfüllendsten Erfahrungen meiner nunmehr 25-jährigen Stiftungsarbeit.“

Mitgliederversammlung entscheidet über Nachfolge

Wer den Vorstand des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen zukünftig leitet, entscheidet die Mitgliederversammlung des Verbandes am 2. November 2020. Coronabedingt findet die Versammlung von 16:00 bis 18:00 Uhr rein virtuell statt. Die Zugangsdaten haben die Mitglieder des Bundesverbandes bereits auf dem Postweg erhalten.