Deutsche Bank Stiftung fördert Deutschen Sachbuchpreis

Sascha Erdmann
v. l. n. r. Regula Venske Präsidentin PEN-Zentrum Deutschland), Heinrich Riethmüller (Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels), Jürgen Fitschen (Vorstandsvorsitzender Deutsche Bank Stiftung), Lavina Frey (Geschäftsführerin Programm und Projekte der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss)

Wissen vermitteln, Debatten anstoßen: Das "Sachbuch des Jahres" wird ab 2020 von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnet.

Die neue Auszeichnung wird jährlich vergeben und soll einen wichtigen Beitrag zur fundierten Meinungsbildung leisten wie auch als Impulsgeber für wichtige gesellschaftliche Debatten wirken. Denn für ein funktionierendes, freiheitlich-demokratisches Gemeinwesen ist eine informierte Öffentlichkeit unabdingbar. Sachbücher vermitteln Kenntnisse von relevanten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Zusammenhängen, in dem sie komplexe Themen in verständlicher Weise für ein breites Publikum aufbereiten.

Das unterstrich auch Jürgen Fitschen, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank Stiftung, auf der heutigen Pressekonferenz: „Horizonte erweitern und neue Impulse liefern – das sind zwei zentrale Merkmale von Sachbüchern. Der Deutsche Sachbuchpreis leistet daher einen wichtigen Beitrag für einen vielfältigen gesellschaftlichen Diskurs, den wir als Deutsche Bank Stiftung aus voller Überzeugung mit unserer Förderung unterstützen.“

Erstmalig vergeben wird der mit insgesamt 42.500 Euro dotierte Deutsche Sachbuchpreis von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins am 16. Juni 2020 im Humboldt Forum im Schloss Berlin. Eine unabhängige siebenköpfige Jury sichtet zuvor die von den Verlagen eingereichten Titel und nominiert acht Publikationen, aus deren Kreis das „Sachbuch des Jahres“ gekürt wird.

Neben dem Deutschen Sachbuchpreis begleitet die Deutsche Bank Stiftung auch den Deutschen Buchpreis bereits seit 2014 als Hauptförderer. Mit eigenen Veranstaltungsformaten schafft sie Begegnungen zwischen Autorinnen, Autoren und Leserschaft.

 

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Niels-Holger Schneider

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