Bundesverband Deutscher Stiftungen trauert um Berthold Leibinger

Berthold Leibinger

Am Dienstag, 16. Oktober, verstarb Berthold Leibinger. Der baden-württembergische Unternehmer baute nicht nur die Firma TRUMPF zum Weltmarktführer im Maschinenbau und in der Lasertechnologie auf, sondern machte sich auch als engagierter Stifter und Mäzen einen Namen. In die 1992 gegründete Berthold Leibinger Stiftung brachte er insgesamt mehr als zehn Millionen Euro aus seinem privaten Vermögen ein und stattete sie darüber hinaus mit einem Anteil in Höhe von fünf Prozent an der Trumpf GmbH + Co. KG aus.

Die Stiftung ist in den vier Bereichen Wissenschaft, Kultur, Kirche und Soziales aktiv – Bereiche, für die der Stifter sich auch persönlich und mit Leidenschaft engagierte. Prof. Dr. Joachim Rogall, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, würdigt die Verdienste von Berthold Leibinger: „Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, den Freunden und den ihm verbundenen Mitarbeitern von Unternehmen und Stiftung. Wir trauern um ein großes stifterisches Vorbild! Berthold Leibinger war sich als Unternehmer stets auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und füllte diese in seiner Stiftung und weiteren Engagements aus. Bis vor kurzem noch hat Berthold Leibinger in der Stiftungsarbeit selbst Akzente gesetzt. Durch seine Begeisterung für die Werke Thomas Manns hat die Stiftung schnell, nachhaltig und in kluger Ergänzung zu staatlichen Initiativen den Erwerb und Unterhalt des Thomas-Mann-Hauses in Kalifornien als Residenzhaus für interdisziplinär denkende Köpfe ermöglicht.

Wir wünschen der Berthold Leibinger Stiftung, deren Zukunft Berthold Leibinger schon frühzeitig und weitsichtig in die Hände der nächsten Familiengeneration gelegt hat, gutes Wirken für die Gemeinschaft und im Geiste ihres Gründers.“

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