5 Jahre SDGs - Nachhaltige Partnerschaften und Stiftungen mit Hebelwirkung

Am 25. September 2020 jährt sich die Verabschiedung der 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung zum fünften Mal. Das 17. Ziel im Kanon der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) lautet “Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“. Partnerschaften sind auch ein zentrales Element in der internationalen Zusammenarbeit des Deutschen Roten Kreuzes. Das gilt zum einen mit Blick auf die Kooperation innerhalb der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung mit ihren 192 nationalen Gesellschaften in aller Welt; zum anderen in der Zusammenarbeit mit starken Partnern außerhalb dieser Bewegung. Das sind neben Institutionen des öffentlichen Sektors auch Stiftungen.  

Für die meisten Projekte in der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit ist eine Beteiligung von externen Partnern bereits in der Projektplanungsphase notwendig: Die Mittel seiner Förderer kann das DRK im Rahmen bestimmter Anträge für großvolumige und langfristige Projektformate einsetzen. Spenden von Stiftungen, Unternehmen, privaten Spenderinnen und Spendern können also einen großen Unterschied machen. Gleichzeitig wird durch den Einsatz als „Hebel“ für umfassendere Projekte eine Spende in ihrer Wirkung verstärkt.

Die Arbeit von Stiftungen wird von dem Wunsch nach langfristigem Engagement getragen. Dies verbindet sie ganz wesentlich mit dem Ansatz des DRK, das sich in vielen Ländern zusammen mit der nationalen Rotkreuz- oder Rothalbmond-Gesellschaft langfristig engagiert und damit auch abseits von akuter Soforthilfe oder mittelfristiger Nothilfe zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensumstände in diesen Ländern beiträgt. Das DRK unterstützt dabei seine Schwestergesellschaften auf vielfältige Weise: Mit Know-how und Expertise beispielsweise in der Organisationsentwicklung, der Stärkung von nachhaltigen Strukturen oder mit finanziellen Mitteln. Ziel ist es immer, die lokalen Kapazitäten der Mitarbeitenden und Freiwilligen zu stärken. Diese haben nicht nur die nötigen regionalen Kenntnisse und sind in lokale Strukturen eingebunden, sondern wirken auch als wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, etwa bei der Einbindung von Gemeinden,  Ausbildungen in Erster Hilfe oder Kampagnen zur Katastrophenvorsorge und der gesundheitlichen Aufklärung.

Keine Armut, kein Hunger, Gesundheit und Wohlergehen, sauberes Wasser und Sanitärversorgung – all diese Ziele für nachhaltige Entwicklung sind zugleich Kernthemen der Arbeit des DRK in derzeit über 50 Ländern. Im Zuge der Covid19-Pandemie erfahren insbesondere Projekte im Bereich des sechsten Entwicklungszieles zu Gesundheits-, Wasser- und Hygieneversorgung erhöhte Aufmerksamkeit – und dies auch über die Pandemie hinaus.

Kontakt

Katharina Dellbrügger

+493085404174

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