„Zeitenwende“ in der deutschen Außenpolitik: Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft?

Gespräch mit Ralf Beste, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amtes.

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Putins brutaler Angriffskrieg gegen die Ukraine dominiert die öffentliche Debatte in Deutschland. Mehr als jeder andere Konflikt seit dem Ende des Kalten Kriegs wirkt er sich unmittelbar auf die Lebenswirklichkeit der Menschen hierzulande aus, bringt Demonstrierende für Friedenskundgebungen auf die Straße, löst eine Welle von Solidarität mit ukrainischen Geflüchteten aus. Unter dem Schlagwort „Zeitenwende“ hat er zudem einen Paradigmenwechsel in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik in Gang gebracht.

Vor diesem Hintergrund freuen wir uns sehr, dass wir Ralf Beste, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, für einen Austausch über Wandel und Kontinuität in der deutschen Außenpolitik gewinnen konnten. Mit ihm möchten wir darüber diskutieren, welche Werte, Interessen und Ziele außenpolitisches Handeln angesichts der „Zeitenwende“ leiten. Wie kann eine inklusive gesellschaftliche Debatte darüber gestaltet werden? Welche Faktoren werden darüber entscheiden, ob Europa und der Westen ihre neu gewonnene Geschlossenheit zukünftig aufrechterhalten und für die vielfältigen globalen Herausforderungen nutzbar machen? Welche Rolle spielen dabei die Zivilgesellschaft und insbesondere Stiftungen?

 

Arbeitskreis Internationales beim Deutschen Stiftungstag 2022 in Leipzig:

Donnerstag, 29. September 2022, 8:00 - 9:00 Uhr

Thema: "Krisenresilienz in einer unsicheren Welt: Impulse für Europa und die globale Ordnung"