Online-Vortrag: Zuschüsse im Umsatzsteuerrecht

Zuschüsse im Umsatzsteuerrecht:
Wie verhindert man eine Umsatzsteuerbelastung der Förderung von im öffentlichen Interesse ausgeführten Projekten? 

Die Frage der Umsatzbesteuerung von Zuschüssen ist sowohl für die Zuschussempfänger, nicht selten Unternehmen der öffentlichen Hand, als auch die Zuschussgeber vielfach von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. 

Wurden Zuschusszahlungen durch die Finanzverwaltung ursprünglich zumeist als nicht umsatzsteuerbare Zahlungen angesehen, so wurden diese in der jüngeren Vergangenheit häufiger als umsatzsteuerrelevante Vorgänge beurteilt. 

Bei den Zuschussgebern handelt es sich regelmäßig um nicht unternehmerisch tätige juristische Personen des öffentlichen Rechts. Aufgrund ihrer hoheitlichen Tätigkeit ist eine auf die gewährten Zuschüsse zu zahlende Umsatzsteuer in den meisten Fällen nicht als Vorsteuer abziehbar. Die Umsatzsteuer wird sodann zu einer finanziellen Belastung des Zuschussgebers. Auf Seiten der Zuschussempfänger verbleibt somit lediglich der Nettobetrag für die Wahrnehmung seiner Tätigkeiten.

Die sich hieraus ergebene Rechtsunsicherheit stellt unter anderem die Existenz einzelner (kommunaler) Eigengesellschaften, von Stiftungen oder Wirtschaftsförderungsgesellschaften in Frage und führt im Zweifel zu deutlichen Belastungen von Projektetats. 

Melanie Weist, Steuerberaterin und Partner bei Esche Schümann Commichau, und Steffen Kurpierz, Steuerberater, Diplom-Jurist und Diplom-Finanzwirt (StAkad), widmen sich daher der dem Themenbereich der Behandlung von Zuschüssen im Umsatzsteuerrecht.

Sie sind herzlich eingeladen, sich zu dem kostenlosen 30-minütigen Online-Vortrag anzumelden. Er findet statt am Mittwoch, dem 27. Oktober 2021, von 10:00 bis 10:30 Uhr.

Weitere Informationen - auch zur Anmeldung - erhalten Sie unter diesem Link.  

Kontakt

Dr. Frank Tremmel

040 36805-133

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Hamburg